Gewürgt von Tarantino: Das hat Diane Kruger über den „Inglourious Basterds“-Dreh zu sagen

Auf Instagram hat Diane Kruger ihren Regisseur Quentin Tarantino, mit dem sie 2009 „Inglourious Basterds“ drehte, verteidigt. Voran gegangen war ein Interview mit Uma Thurman, in dem die Kollegin nicht nur harte Anschuldigungen gegenüber „Kill Bill“-Produzent Harvey Weinstein formulierte, sondern über Tarantino sagte, er habe sie während der Dreharbeiten nicht nur bespuckt und gewürgt, er habe sie 2003 auch zu einem Auto-Stunt genötigt, der bei ihr bleibende Schäden hinterlassen hätte. Der Filmemacher meldete sich daraufhin zu Wort und sprach sein Bedauern aus. 

Auch Kruger war beim Dreh gewürgt worden, genau wie Thurman gehörte die Strangulation zur Story, war also nicht einem Wutanfall des Regisseurs geschuldet. Die 41-Jährige bekundet ihre Solidarität mit Thurman und allen anderen von Männern missbrauchten Frauen. Sie schreibt aber auch, dass die Dreharbeiten „eine einzige Freude“ gewesen sein. Zu keiner Zeit habe Tarantino sie respektlos behandelt oder sie zu irgendetwas gezwungen.

Tarantinos Hände im Bild

“In light of the recent allegations made by Uma Thurman against Harvey Weinstein and her terrifying work experience on Kill Bill, my name has been mentioned in numerous articles in regards to the choking scene in Inglourious Basterds. This is an important moment in time and my heart goes out to Uma and anyone who has ever been the victim of sexual assault and abuse. I stand with you. For the record however, I would like to say that my work experience with Quentin Tarantino was pure joy. He treated me with utter respect and never abused his power or forced me to do anything I wasn’t comfortable with.”

Im Film wird Diane Kruger von Christoph Waltz gewürgt, die Hände im Bild stammen jedoch von Tarantino. Über seine Methoden sagt der Regisseur, er wisse selbst am besten, wie stark seine Darsteller strapaziert werden könnten.


Merkliste: Die besten Serien auf Amazon Prime Video

Amazon Video beziehungsweise Amazon Prime Video ging am 26. Februar 2014 an den Start und macht seitdem Netflix & Co. Konkurrenz. Inzwischen gibt es auch viele Eigenproduktionen, die von den Amazon Studios hergestellt werden. ROLLING STONE stellt Ihnen die besten davon vor. Da Amazon das Angebot ständig erweitert, werden wir auch diese Merkliste regelmäßig für Sie aktualisieren. Amazon Prime Video kann entweder eigenständig für 7,99 EUR im Monat abonniert oder aber im Rahmen einer regulären Prime-Mitgliedschaft für 69 EUR pro Jahr abgeschlossen werden. Das Monats-Abo empfiehlt sich allerdings nur für Gelegenheits-Schauer, da es über das Jahr verteilt deutlich teurer ist als…
Weiterlesen
Zur Startseite