Greta Gerwig reist nach Narnia: „The Magician’s Nephew“ kommt ins Kino

Daniel Craig, Meryl Streep, Emma Mackey und Carey Mulligan sind bei dem Projekt dabei.

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Ein paar Jahre nachdem Greta Gerwig das Unvorstellbare vollbracht und Barbie zu einer feministischen Ikone und zum Kassenschlager gemacht hatte, wendet sie sich nun C.S. Lewis‘ „Chronicles of Narnia“ zu. Ihr Film „Narnia: The Magician’s Nephew“ startet am 12. Februar in IMAX und regulären Kinos und ist ab dem 2. April auf Netflix zu sehen.

Gerwig schrieb das Drehbuch und führte Regie. Das hochkarätig besetzte Ensemble umfasst unter anderem Meryl Streep, Daniel Craig, Emma Mackey und Carey Mulligan. Die Filmmusik stammt von Mark Ronson und Andrew Wyatt.

„Ich war noch ein Kind, als ich ‚The Magician’s Nephew‘ zum ersten Mal las, und ich verliebte mich in das herrlich abwegige, aber vollkommen geniale Konzept eines kosmischen Löwen, der die Welt Narnias ins Leben singt“, erklärte Gerwig in einem Statement. „Ich wusste damals nicht, dass ich einmal Filme machen würde – aber ein Universum, das aus Musik entsteht, ist eine Idee, die mir immer am Herzen lag. Es ist die Ehre meines Lebens, darum gebeten worden zu sein, sie zum Leben zu erwecken.“

Narnias Ursprungsgeschichte

Obwohl „The Magician’s Nephew“ (1955) als sechstes der sieben „Chronicles of Narnia“-Bücher erschien, spielt seine Handlung am frühesten in der Chronologie des Siebeners.

Die Geschichte erklärt, wie Narnia überhaupt entstand – worauf Gerwigs Zitat bereits hindeutet –, und legt damit den Grundstein für die Ereignisse in „The Lion, the Witch, and the Wardrobe“ (1950), dem ersten Band der Reihe. Dieses Buch wurde bereits zweimal verfilmt: zuerst 1988 von der BBC in sechs Episoden, dann 2005 als mehr als zweistündiger Kinofilm mit Tilda Swinton, Liam Neeson und anderen. Sowohl die BBC als auch Disney und Fox produzierten jeweils zwei Fortsetzungen, „Prince Caspian“ und „The Voyage of the Dawn Treader“. Gerwigs „The Magician’s Nephew“ ist die erste Kinoverfilmung dieses Buches überhaupt.

„Durch C.S. Lewis‘ ‚The Chronicles of Narnia‘ glaubte ich an Magie, verborgene Welten und Abenteuer“, sagte Gerwig. „Ich glaubte, dass jeder Ort verzaubert sein kann und dass jeder Mensch in ein großes Epos hineingezogen werden kann. Dieses Staunen und diese Ehrfurcht waren für alle zugänglich, sogar für ganz gewöhnliche Menschen wie mich … es hat mich verändert.“

Gerwigs „Barbie“ war ein gigantischer Kassenerfolg und spielte 1,4 Milliarden Dollar ein. Ihr Drehbuch wurde bei den Academy Awards für das beste adaptierte Drehbuch nominiert. Zuvor hatte sie bereits Drehbuchnominierungen für „Little Women“ und den Originalfilm „Lady Bird“ erhalten, für den sie auch als beste Regisseurin nominiert war.

Gerwigs Wunsch nach großer Leinwand

„Ich glaube, so ziemlich jede Regisseurin und jeder Regisseur hat im Kopf eine Art Fantasy-Baseball-Liga der Filme, die sie oder er gerne machen würde“, sagte Gerwig 2023 gegenüber ROLLING STONE über ihre Pläne als Filmemacherin. „Und es gibt Filme, die ich machen möchte, die eine große Leinwand brauchen. … Ich will in ganz verschiedenen Welten spielen. Das ist das Ziel.“