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Herbert Grönemeyer singt „I Love A Man In Uniform“ von Gang Of Four


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Am 04. Juni wird eine Compilation zu Ehren von Andy Gill veröffentlicht: „The Problem of Leisure: A Celebration of Andy Gill and Gang of Four“.

Viele bekannte Musiker wie Herbert Grönemeyer, La Roux, Flea und John Frusciante, Tom Morello und Serj Tankian sind auf der Platte mit Cover-Versionen von Songs von Gang Of Four zu hören. Gefeiert wird mit der Sammlung das 40. Jubiläum des Debütalbums der Band, „Entertainment!“ (das in diesem Jahr als Reissue neu veröffentlicht wurde), und natürlich das Leben des verstorbenen Andy Gill.

Am Freitag (14. Mai) gibt es nun schon eine erste Single aus der LP zu hören, ein englischsprachiger Song von Herbert Grönemeyer, den er gemeinsam mit Alex Silva aufgenommen hat. Der Sänger zelebriert „I Love A Man In A Uniform“ von Gang Of Four zum Teil mit ungewöhnlichem Gesang und trockenen Beats.

Grönemeyer hatte in der Vergangenheit schon einmal mit Gang Of Four zusammengearbeitet, war auf ihrem Album „What Happens Next“ zu hören („Staubkorn“).

Über seine Arbeit an „The Problem of Leisure“ sagt Herbert Grönemeyer:

„Wie schreibt man über einen Freund, der sich mit seiner stoischen, warmblütigen Art in Deinem Herzen verankert hat, und der dann so plötzlich aus dem Leben gegangen wird. Andy Gill kochte so gut wie er Gitarre spielte, er trank gerne gut wie er dickköpfig und schnörkellos produzierte und wie er seinen trockenen Humor schliff.

Seine Seele lebte punklinks und sein Stürmen und Drängen war unbeirrbar. Trotz alledem war er ein sanfter, stur loyaler Mensch. Er war einer der außergewöhnlichsten Gitarristen in der Musikwelt mit einem unverwechselbaren Spiel, keiner hielt die Gitarre so wie er. Ich habe mit ihm das Lied „Staubkorn/The Dying Rays“ aufgenommen, und dieses Lied beschreibt ihn, neben seinem hardcore Ungestüm, in seinem Facettenreichtum, in seiner sanften, nachdenklichen Art.

„I Love a Man in a Uniform“ haben wir als Song ausgewählt, weil es in seiner Songstruktur meiner Art zu schreiben ähnlich ist. Gleichzeitig war es der Reiz und Versuch, Andys Gitarrenspiel analog auf den Synthesizer zu übertragen und zu zeigen, wie perfekt und zeitlos seine Arpeggios auch im Elektrostil heute funktionieren.

Andy klingt sehr tief nach, und bei diesem Album dabei zu sein, ist ein großes Geschenk und in seinem Sinne auch eine große Freude. Er fehlt sehr!“


„Ich hasse Kinder“: Schon fünf Millionen Klicks für Lindemann-Song

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