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Guns N’Roses: Duff McKagan arbeitet an Solo-Album

Duff McKagan startet 2019 gleich mit einer Soloplatte ins Jahr! Gemeinsam mit Country-Star, Schauspieler und Produzent Shooter Jennings werkelte der GNR-Bassist an Stücken, die seine Tourerfahrung mit Guns N’Roses widerspiegeln sollen und als eine Art natürliche Erweiterung seiner neusten Biographie „How To Be a Man (And Other Illusions)“ verstanden werden können.

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„Ich habe ein paar Gedanken über historische Orte aufgeschrieben, die ich auf dieser letzten Tour durchquert habe, und viele fragten, ob das in mein nächstes Buch kommen würde“, sagte McKagan in einer Erklärung. „Aber irgendeine unsichtbare und nicht zu bändigende Kraft führte mich dazu, diese kleinen Vignetten von reflektierender Prosa zu schreiben.“

Duff McKagan schrieb Songs für seine Töchter und über seine Heimat

Der Musiker erklärt weiter, dass Herzschmerz, Wut, Angst, Verwirrung und die Spaltung, die er in den letzten zweieinhalb Jahren auf der groß angelegten „Not In This Lifetime“-Tournee (die zuletzt mit einem ziemlich denkwürdigen Auftritt in Abu Dhabi Schlagzeilen machte) erlebte, ihn dazu zwangen, diese Worte zu Liedern zu machen, „die uns allen helfen werden“.

McKagan: „Ich tue das für meine Töchter… Ich tue das aus Liebe zu dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin… Ich tue das, weil ich wirklich das Gefühl habe, dass es jetzt getan und gesagt werden muss.

Zusammen mit Jennings sitzt McKagan bereits seit März dieses Jahres immer wieder in den Station House Studios in Echo Park (Kalifornien), um das Material in den Griff zu bekommen.

Shooter Jennings
Shooter Jennings

Die beiden sind seit fast zwei Jahrzehnten befreundet. Jennings äußerte sich laut „Consequence Of Sound“ in einem Interview überschwänglich über die Arbeit mit seinem Kollegen:

„Ich habe Duff direkt nach meinem Umzug nach Los Angeles vor fast 20 Jahren kennengelernt“, sagte er. „Ich war so ein großer Guns N’Roses Fan, als ich jünger war. Ich würde sagen, dass sie viel damit zu tun hatten, dass ich dann nach L.A. zog. Aber es gab da auch eine Art magnetische Kraft, denke ich, die uns über die Jahre hinweg gegenseitig anzog. Als die Idee aufkam, mit ihm an diesem Album zusammenzuarbeiten, war ich unglaublich gespannt auf den Job als Produzent. Schließlich hatte ich das Gefühl, dass die Musik, die dieser Mann macht, Teil meiner eigenen musikalischen Identität ist und dass ich es wirklich lieben würde, mit ihm eine Platte fertigzubekommen.“

Harmony Gerber Getty Images

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