Haftbefehl kommt nach Osnabrück – Eintritt ab 18: Tickets hier

Haftbefehl feiert am 14.11.2025 im Alando Ballhaus Osnabrück sein Live-Comeback nach der großen TV-Dokumentation

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Haftbefehl kommt am Freitag kommender Woche (14. November 2025) für einen Auftritt nach Osnabrück. Laut Pressemitteilung des Veranstalters ist dies die erster Show des Rappers seit Ausstrahlung der Netflix-Doku „Babo: The Haftbefehl Story“, die ihn zum Netflix-Superstar gemacht hat. Die als schonungslos und ehrlich beworbene Dokumentation zeichnet das Leben des Musikers nach und erklimmt die Top Ten in deutschsprachigen Ländern.

Nun also der Gig im Alando Ballhaus im niedersächsischen Osnabrück. In den Laden passen nur rund 2000 Leute – das wird also eine Clubshow. Der Einlass beginnt um 23:00 Uhr. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf über die Alando App oder online unter www.alando-palais.de erhältlich. Die Niedersachsen sehen im Booking Babos das Ergebnis einen offensichtlichen Standortvorteils. Veranstalter Frederik Heede vom Alando: „Wir freuen uns, dass Haftbefehl für seinen Auftritt nach der Dokumentation das Alando gewählt hat – ein Zeichen, dass Osnabrück längst auf der Landkarte deutscher Live-Kultur angekommen ist“.

ROLLING STONE hat bei Frederik Heede nachgefragt, wie das Booking zustande kam. Das sei nicht so schwer gewesen, wie man denken könnte – nur weil Hafti jetzt eine noch größere Nummer geworden ist. „Ich habe Dienstagmorgen die Doku geguckt, dachte mir gleich: Den muss ich haben!“, erzählt Heede. „Dann habe ich ein paar Telefonate geführt, und es hat geklappt.“

Haftbefehl im Alando:

  • Freitag, 14. November 2025
  • Einlass: 23:00 Uhr | ab 18 Jahren
  • Ort: Alando Ballhaus, Pottgraben 58/60, 49074 Osnabrück
  • Tickets: in der Alando App oder unter www.alando-palais.de

Haftbefehl: Wie dreht man eine Doku, die so echt ist, dass sie weh tut?

Mehrere Jahre haben sie den Rapper begleitet, Szenen erlebt, die niemand sonst zu sehen bekam. Im Interview sprechen Sinan Sevinç und  Juan Moreno, die Regisseure  der Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ über die intensivsten Momente hinter der Kamera, über Angst, Größe und echte Verletzlichkeit eines Künstlers, den viele zu kennen glauben und doch kaum jemand wirklich versteht.

Zum Video-Interview:

Im Gespräch mit den Regisseuren Juan Moreno und Sinan Sevinc wird zudem klar: Die Idee radikaler Ehrlichkeit stand von Anfang an fest. Sie wollten keine Doku, die ihre Protagonisten glorifiziert oder weichzeichnet, sondern ein unverstelltes Bild zeigen – auch dann, wenn es kompliziert und rätselhaft wird. 

Juan Moreno machte sich einen Namen, als er beim „Spiegel“ den gefeierten Reporter Claas Relotius entlarvte, dessen preisgekrönte Geschichten sich später als zum Teil frei erfunden herausstellten. Sinan Sevinc kommt aus einer ganz anderen Richtung. Er ist bekannt für seine auf Hochglanz produzierten Werbefilme, unter anderem für den Deutschen Fußball-Bund. Eine ungewöhnliche Kombination, die vielleicht gerade deshalb funktioniert.