Harry Styles: 900-Euro-Tickets lösen Shitstorm aus
Von „everybody's darling“ zum Buhmann: Harry Styles verlangt bis 900 Euro pro Ticket. Fans sind fassungslos und sprechen von Gier. Was steckt dahinter?
Von jugendlichen Fans auf der ganzen Welt bis hin zu New Yorker Edel-Fashionistas: Der Ex-Boygroup-Sänger Harry Styles galt als „everybody’s darling“. Nicht zuletzt deshalb, weil er die Rolle des Mainstream-Mannes in der Popmusik neu und woke-divers interpretierte.Tempi passati. Nach Kreativ-Pause und Berlin-Stippvisiten ist er nun zurück – und sorgt für Zoff.
Ticketpreise bis 900 Euro: Fans sind empört
Der demnächst 32-Jährige (Harry kann am 1. Februar seinen Geburtstag feiern) steht wegen der hohen Ticketpreise für seine neue Welttournee „Together, Together“ in der Kritik. Fans werfen ihm online Gier, Abgehobenheit und Ausverkauf vor. Einige sprechen sogar offen von Boykott.
Für seine 2026 geplante Residency mit 50 Shows in sieben Metropolen – darunter Amsterdam, London, New York (30 Abende im Madison Square Garden), Melbourne und Sydney – müssen Fans tief in die Gucci-Tasche greifen: In London kosten Tickets zwischen 72,95 und 725,45 Pfund im Premium-Segment bis zu rund 900 Euro. Amsterdam schlägt mit 830 Euro zu Buche.Zum Vergleich: Bei seinen gefeierten 2022er-Shows gab es Eintrittskarten in den USA teils unter 50 Dollar.
Shitstorm auf X: „Das ist reine Gier“
Auf dem Nachrichten-Kanal X entlädt sich seit dem Vorverkaufsstart der Frust. Britische Boulevard-Medien wie die „Daily Mail“ befeuern zusätzlich die Empörung.„Das ist reine Gier“, „absolut diabolisch“ oder „Live-Musik ist nur noch ein Privileg für Reiche“ lauten die gängigen Online-Kommentare. Manche Fans betonen, dass selbst Taylor Swift deutlich günstigere Tickets angeboten habe – ein Vergleich, der Strahlemann Styles besonders schlecht aussehen lässt.
VIP-Pakete für 1.000 Euro: Luxus statt Nähe
Für besonderen Zündstoff sorgen die VIP-Pakete: Das teuerste „Together Package“ kostet knapp 1.000 Euro und bietet neben Early Entry, Lounge-Zugang und Merch eine exklusive Exklusivität. Für viele Fans der endgültige Beweis, dass Styles und sein Management nicht mehr Nähe zum Musik-Volk verkaufen, sondern Luxus für die „chosen few“.
Dieser Shitstorm überschattet die Veröffentlichung des neuen Albums „Kiss All The Time. Disco. Occasionally“, das am 6. März 2026 erscheinen soll. Auch dass coole Gastmusiker und Musikerinnen wie Robyn, Shania Twain, Jamie xx oder Jorja Smith ihn auf seiner Live-Sause begleiten, verblasst.Die Euphorie um Luxus-Harry ist erstmal eingebremst. Zeit-Diagnostiker stellen nun raunende Fragen wie „Hat Styles den Kontakt zu seinen Fans verloren?“ Oder aber: Ist das der neue Normalzustand im High-End-Pop-Geschäft?