Hilfsaktion für die Ukraine: Till Lindemann versteigert Kunst


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Rammstein-Frontmann Till Lindemann und der Erfurter Künstler Marc Jung machen zum guten Zweck gemeinsame Sache: Sie versteigern ein Werk Jungs, das sich thematisch mit dem Krieg in der Ukraine auseinandersetzt, und möchten den gesamten Erlös an eine Hilfsorganisation spenden, die den Ukrainer*innen zugutekommt.

Bekannt gegeben wurde die Aktion auf Instagram. Dort kann man auch das Bild sehen, für das bis zum 20.03.2022 per Mail Gebote abgegeben werden können. Es handelt sich um eine spezielle Zusammenarbeit von Jung und Lindemann. Das Bild zeigt eine Friedenstaube, die aussieht, als wäre sie mit verschiedenen Farben beschossen worden. Oberhalb der Taube steht der Schriftzug „Peace Please 2022“, den unteren Teil des Werks zieren die Unterschriften Lindemanns und Jungs.

Den Hintergrund bildet eine mit Bieretiketten beklebte Holzwand. Die Etiketten stammen allerdings nicht von einem beliebigen Bier, sondern von Lindemanns „MDZN Pils“, das er mit der Erfurter Brauerei „Heimathafen“ herausgebracht hat.

 

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Die Hilfsaktion scheint gut angelaufen zu sein: Es wurde bekannt gegeben, dass schon innerhalb der ersten paar Stunden Gebote über mehrere Tausend Euro abgegeben wurden.

Jung äußert sich auf Instagram über die Motivation für die Versteigerung: „Wir wollen damit an die Menschlichkeit appellieren und für ein schnelles Ende des Krieges hoffen, da wir Freunde auf beiden Seiten haben.“

Dass der Rammstein-Sänger eine enge Verbindung zu Russland hat und die Band dort besonders viele Fans hat, ist längst bekannt. Mit der russischen Regierung ist sie jedoch keinewegs einverstanden. Rammstein solidarisierten sich  auf ihrer Website und auf Instagram mit der Ukraine – und Lindemann sagte Termine seiner Solo-Tour in Russland ab. Außerdem half er kürzlich einer ukrainischen Geflüchteten am Berliner Hauptbahnhof dabei eine Unterkunft zu finden.