Horror-Autor Peter Straub ist tot


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Der US-Horror-Autor Peter Straub ist tot. Das teilte die „New York Times“ mit, die Straub einen „literarischen Meister des Übernatürlichen“ nannte. Laut seiner Frau Susan Straub sei er im Alter von 79 Jahren an Komplikationen nach einer Hüftfraktur gestorben.

Auch Straubs Tochter, die Autorin Emma Fusco-Straub, erinnerte auf Instagram an ihren Vater.„Peter Francis Straub, der klügste und lustigste Mensch in jedem Raum, in dem er jemals war“, schrieb sie. „Was für ein Glück wir hatten. Es gibt nicht genug Worte auf der Welt.“

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In Deutschland wurde der 1943 in Milwaukee, Wisconsin geborene Straub vor allem als Co-Autor von Horror-Meister Stephen King bekannt, mit dem zusammen er zwei Romane verfasste. 1984 erschien „Der Talisman“, 20 Jahre später die Fortsetzung „Das schwarze Haus“ (2001) – das Buch stand in Deutschland wochenlang auf der „Spiegel“-Bestsellerliste.

Aber auch mit seinen eigenen Romanen wie „Julia“ (1975) oder „Geisterstunde“ (1979) etablierte sich Straub schon in den 70ern als fantastischer Schriftsteller erster Klasse. Beide wurden verfilmt: „Julia“ 1976 als „Julias unheimliche Wiederkehr“ mit Mia Farrow, „Geisterstunde“ 1981 als „Zurück bleibt die Angst“ mit Fred Astaire.

„Er war auf vielerlei Art ein einzigartiger Schriftsteller“, sagte King der „New York Times“. „Er war nicht nur ein literarischer Autor mit einer Sensibilität für Poesie, sondern er war auch lesbar.“ Straub sei als moderner Autor ebenbürtig mit jemandem wie Philip Roth, auch wenn er über Fantastisches geschrieben habe.