Highlight: Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen

„House of Cards“: Hier ist Underwoods Grabstein – aber wie starb er?

Nachdem vermehrt Missbrauchsvorwürfe gegen Hollywoodstar Kevin Spacey erhoben wurden, musste er die Erfolgsserie „House of Cards“ verlassen. Mittlerweile gilt der 59-jährige als erledigt, er bekommt keine Rollenangebote mehr – auch, wenn die Staatsanwaltschaft, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde, aufgrund von Verjährung keine Anklage gegen ihn erheben wird.

Fünf Staffeln lang verkörperte Spacey den durchtriebenen Politiker Francis Underwood, der es mit Intrigen und fiesen Tricksereien bis ins Weiße Haus schafft.

Schon das Ende der fünften Staffel läutet eine Machtübernahme von Claire Underwood – gespielt von Robin Wright – ein. Doch noch war unklar, wie Netflix den bisherigen Serienstar aus der Geschichte herausschreiben würde. Das verrät jetzt ein 20-sekündiger Trailer.

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Kühl steht Claire allein an Francis‘ Grab und sagt: „Aber ich sage dir eins, Francis: Wenn sie mich begraben, wird es nicht in meinem Garten sein. Und wenn sie ihren Respekt zollen möchten, werden sie Schlange stehen müssen.“

Was das alles zu bedeuten hat, kann man ab dem 2. November auf Sky Atlantic HD sehen. Auf dem deutschen Netflix wird man die finale Staffel erst rund ein halbes Jahr später schauen können.


Kritik: „After Life“ von Ricky Gervais – „Was ich schon immer mal sagen wollte …“

Man kann nicht sagen, dass Ricky Gervais ein ängstlicher Mensch ist. Er stellt sich vor hunderten Prominenten auf die Bühne und macht sie dann fertig. Seine heute – zumindest im Netz – beliebtesten Comedy-Einlagen sind keine Szenen aus „The Office“, etwa der „David Brent Dance“, sondern die Moderationen des Filmpreises „Golden Globe“, die der Brite viermal (2010-2012, 2016) leiten durfte. Sie gelten als legendär bis berüchtigt, weil er Witze machte über angebliche Alkoholiker (Mel Gibson), Transsexuelle (Caitlyn Jenner), Lesben (Jodie Foster), Pädosexualität (Roman Polanski) und Scientologen (Tom Cruise). Dass der englische TV-Entertainer Gervais damit durchkam, mehr noch: von allen anderen…
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