Interpols Paul Banks äußert sich zur Tour mit Morrissey: „Eine gute Show für unsere Band“


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Morrissey hat in letzter Zeit nicht besonders viel für sein gutes Image getan. Trotzdem entschied sich die US-amerikanische Rockband Interpol dazu, im September mit dem in Ungnade gefallenen Sänger auf Tour zu gehen. In einem Interview mit „Hot Press“ gab Sänger Paul Banks nun an, dass sie sich über Mozzers kontroverse politische Positionierung überhaupt gar keine Gedanken machen wollten: „Es ist eine Chance für eine gute Show unserer Band. So gehe ich das Ganze an. Mit dem Rest beschäftige ich mich nicht so wirklich.“

Bei einem Auftritt in der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ hatte der ehemalige The-Smiths-Sänger zuletzt einen Pin der „For Britain“-Bewegung getragen. Die weit rechts stehende britische Kleinpartei wurde 2017 von der Anti-Islam-Aktivistin Anne Marie Waters gegründet.

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Auch bei Konzerten war der Musiker mit besagtem Anstecker aufgetreten, wofür Waters sich ausdrücklich bedankte. Morrissey wehrt sich seither vehement dagegen, als Rassist bezeichnet zu werden und zeigt weiterhin seine Solidarität mit der rechten Partei:

„For Britain bekommt keinerlei Medien-Unterstützung und wird in kindischer Manier immer nur als „rassistisch“ abgetan. Ich glaube, dass das Wort „rassistisch“ überhaupt keine Bedeutung mehr hat. Leute nutzten es direkt, wenn jemand nicht mit ihnen übereinstimmt. Menschen können sehr, sehr dumm sein“.