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Highlight: Barack Obama im Interview mit dem ROLLING STONE

Ist Donald Trump nur wegen Social Media gewählt geworden?

Die ersten Tage, nachdem Donald Trump Gewissheit hat, dass er tatsächlich ab Januar 2017 Präsident der Vereinigten Staaten sein wird, zeigen einen ganz anderen Trump, als man es bisher aus dem Wahlkampf gewohnt war. Der Unternehmer gab sich im Gespräch mit Amtsinhaber Barack Obama gelassen. Außerdem verkündete er, dass viele seiner scharfzüngigen Forderungen während des Wahlkampfes in den kommenden Jahren anders umgesetzt würden, als zunächst behauptet. Selbst für die von den Demokraten umgesetzte Gesundheitsreform (Stichwort: Obamacare) fand Trump lobende Worte. Wurde also alles zunächst heißer gekocht, als es schließlich einmal gegessen werden könnte?

In einem Interview mit „60 Minutes“ verriet Donald Trump, dass er seiner Meinung nach vor allem deshalb gewählt wurde, weil er wesentlich konsequenter als seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton auf soziale Medien wie Twitter und Instagram gesetzt habe. Das eint ihn mit Barack Obama, der wohl auch deshalb 2008 zum US-Präsidenten gewählt wurde, weil er mit viel Ideenreichtum und Humor das Internet für seine politischen Zwecke einsetzte.

Mit Twitter auf verbalen Abwegen

„Social Media besitzt einen größeren Einfluss als all das Geld, das die Demokraten ausgegeben haben“, sagte der 70-Jährige in dem TV-Gespräch und spielte darauf an, dass die Demokraten mehr als doppelt so viel finanzielle Mittel für ihren Wahlkampf zur Verfügung stehen hatten.

Es war eines der ersten größeren Interviews, das Trump nach dem harten und an Tiefpunkten reichen Wahlkampf gab. „Es ist eine moderne Form der Kommunikation“, so Trump. Für ihn gebe es beim Einsatz der sozialen Medien keine Gründe, sich zu schämen. Immer wieder war Trump – auch von zahlreichen Medien – dafür angegriffen worden, über Twitter und Co. fahrlässig zu provozieren und Lügen in die Welt zu setzen.

Kurz vor dem Abschluss des Wahlkampfes wurden seine Tweets allerdings deutlich weniger; zuletzt deutete Trump an, dass er sich generell im Netz etwas mehr zügeln wolle. Die zahlreichen Proteste gegen seine Wahl zum US-Präsidenten konterte er allerdings trotzdem noch auf Twitter.



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