James Blunt gibt Nachholtermine für seine Tour bekannt


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Eigentlich sollte James Blunt dieser Tage auf seiner großen Tour durch unsere Arenen reisen. Doch auch der britische Singer-Songwriter bleibt von den aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise nicht verschont. Wie tausende andere Künstlerinnen und Künstler musste er geplante Konzerte verschieben oder absagen. Sein letzter Auftritt war am 11. März in der Hamburger Elbphilharmonie – allerdings ohne Publikum.  Schon damals war das Risiko zu groß, Veranstaltungen, wie Konzerte mit Zuschauern, stattfinden zuzulassen, die sich bei der Gelegenheit mit dem Coronavirus hätten infizieren können. Dennoch entschloss sich James Blunt dazu, aufzutreten und das Konzert per Stream in die Welt zu senden.

Umso erfreulicher ist es nun für seine Fans, dass es rasch gelungen ist, alle Shows neu anzusetzen: Im September und Oktober kommt Blunt für zahlreiche Nachholtermine zu uns nach Deutschland. Am Support-Act hat sich bei den Nachholterminen nichts geändert. Die deutsch-britische Singer-Songwriterin Emily Roberts begleitet Blunt auf der gesamten Tour. Zwei zusätzliche Tour-Stopps legt James Blunt dabei in Flensburg und Erfurt ein, die im ursprüngliche Tourplan nicht vorgesehen waren.

Bereits erworbene Tickets behalten für die Nachholtermine ihre Gültigkeit.

Dies sind die neuen Termine der „Once Upon A Mind“-Tour von James Blunt in Deutschland und Österreich:

  • 25.09.2020 Innsbruck (AT) – Olympiahalle //verlegt vom 22.03.2020
  • 26.09.2020 Linz (AT) – Tips Arena //verlegt vom 30.03.2020
  • 27.09.2020 Wien (AT) – Stadthalle //verlegt vom 31.03.2020
  • 04.10.2020 München – Olympiahalle //verlegt vom 21.03.2020
  • 06.10.2020 Nürnberg – Arena //verlegt vom 04.04.2020
  • 07.10.2020 Oberhausen – König-Pilsener-Arena //verlegt vom 18.03.2020
  • 08.10.2020 Lingen – EmslandArena //verlegt vom 13.03.2020
  • 10.10.2020 Mannheim – SAP Arena //verlegt vom 16.03.2020
  • 11.10.2020 Hamburg – Barclaycard Arena //verlegt vom 14.03.2020
  • 13.10.2020 Köln – Lanxess Arena //verlegt vom 17.03.2020
  • 14.10.2020 Hannover – TUI Arena //verlegt vom 12.03.2020
  • 15.10.2020 Flensburg – Flens-Arena //neu
  • 16.10.2020 Erfurt – Messe Erfurt //neu
  • 19.10.2020 Stuttgart – Hanns-Martin-Schleyer-Halle //verlegt vom 03.04.2020
  • 21.10.2020 Frankfurt – Festhalle //verlegt vom 19.03.2020

Support: Emily Roberts

James Blunt live in Berlin

Dramatische Auswirkungen der Corona-Krise auf die weltweite Musikbranche

Die Corona-Krise bedroht derzeit viele Existenzen – darunter auch die jener Menschen, die ihr Geld hauptberuflich mit Musik verdienen. Denn wenn Konzerte ausfallen müssen, bleiben gerade für kleinere Bands und Künstler*innen kaum noch Wege, um finanziell unabhängig zu bleiben. Hier fassen wir für Sie zusammen, wie Sie jetzt ganz einfach helfen können.

Die Maßnahmen zur Coronavirus-Eindämmung treffen das Live-Geschäft besonders hart. Sämtliche Tourneen und Konzerte dürfen nicht mehr stattfinden. Das heißt: Veranstalter, Clubs und die Mitarbeiter*innen haben derzeit keine Einnahmen. Das kann an die Existenzgrundlage gehen, mahnt etwa der Deutsche Musikrat. Der Verband stellt Forderungen an die Politik und nimmt Bezug auf die Erklärung der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters vom 13. März 2020, die Kultur- und Kreativwirtschaft massiv während der Einschränkungen aufgrund des Coronavirus zu unterstützen. Generalsekretär Prof. Christian Höppner wird dabei konkret: Der Deutsche Musikrat fordert ein auf sechs Monate befristetes Grundeinkommen in Höhe von 1000 Euro für alle freiberuflichen Kreativschaffenden. Die Einkommen der freiberuflichen Musikerinnen und Musiker, sei es im Veranstaltungsbereich wie in den musikpädagogischen Berufsfeldern, brechen mit dem bundesweiten Shutdown sofort weg, während die Kosten weiterlaufen.

Frank Hoensch Redferns