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James Bond: Warf Danny Boyle das Handtuch, weil 007 sterben sollte?


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Noch haben die Dreharbeiten zum kommenden Jubiläums-James-Bond-Film nicht angefangen, doch schon hat die Produktion ihren prestigeträchtigen Regisseur verloren – wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, hat Danny Boyle Abstand von der Reihe genommen. Zunächst hieß es, Boyle verzichte aufgrund der klassischen „künstlerischen Differenzen“ auf die Filmarbeit. Nun scheinen die Gründe sich um den Inhalt von „Bond 25“ zu drehen.

Offenbar schmiss der 61-Jährige hin, nachdem er mit einer Filmproduzentin über den inhaltlichen Schwerpunkt des 25. Bond-Streifens stritt. Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, war der Regisseur nicht damit einverstanden, dass der Spion „am Ende auf dramatische Weise ums Leben kommen sollte“.

Zukunft von „Bond 25“ unklar

Daniel Craig wird den Jubiläumsbond spielen.
Daniel Craig wird den Jubiläumsbond spielen.

Das würde produktionstechnisch zwar Sinn machen, da der Hauptdarsteller Daniel Craig schon länger aus der Serie aussteigen möchte. Ein neuer Schauspieler würde im Sinne der britischen Fantasy-Serie „Doctor Who“ als neuer Bond fließend einsteigen. Das gefiel Boyle jedoch offensichtlich gar nicht. Denn ein James Bond starb noch nie: Im Gegenteil, es wurde stets davon ausgegangen, dass der jeweils neue Darsteller, Craig ist der siebte, die Biografie der Vorgänger übernimmt.

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Somit verzögern sich, nach Boyles Weggangm die Filmarbeiten zu „Bond 25“ immer weiter. Bereits schnell nach seinem Engagement soll der „Transpotting“-Regisseur in Streit mit Daniel Craig geraten sein. Wer den Part des Geheimagenten nach dem britischen Schauspieler übernehmen soll, ist auch nicht klar – Idris Elba steht, trotz vieler Gerüchte, anscheinend nicht zur Debatte.

Wann der Film erscheinen wird, bleibt demnach ungewissen. Zuletzt sprach eine unbekannte Quelle gegenüber dem „Hollywood Reporter“ von einem Release im Jahr 2020. November 2019 scheint ausgeschlossen, da mit dem Abgang Boyles auch das Drehbuch nicht mehr zur Verfügung steht.

Samir Hussein WireImage

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