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Was verrät Jan Böhmermann über die Ibiza-Affäre um FPÖ-Strache?

Jan Böhmermann könnte in die Ibiza-Affäre verwickelt sein, die derzeit die politischen Verhältnisse in Österreich durcheinander wirbelt. Diese Vermutung beruht auf unklaren Formulierungen des Satirikers in der Vergangenheit, mit denen er bereits die Existenz eines Ibiza-Treffens des nun ehemaligen Vizekanzlers Österreichs, Heinz-Christian Strache (FPÖ), mit einer dubiosen russischen Millionärin mit angeblichen politischen Interessen, die „Kronen-Zeitung“ zu „übernehmen“, andeutete. Zudem frohlockte Böhmermann in der letzten Sendung seines „Neo Magazin Royale“, dass Österreich am Folgetag brennen werde.

Bislang gibt es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, inwiefern Böhmermann in die Sache verstrickt ist. Natürlich schützen die berichtenden Medien, darunter u.a. der „Spiegel“, ihre Quellen. Doch der ZDF-Moderator legte nun auf Twitter nach.

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Do They Know It’s Europe?

„Kleiner Hinweis in eigener Sache: Wäre gut, wenn MEHR Leute ein neomagazin Abo abschließen würden! Sendung läuft immer donnerstags bei ZDFneo. Inhalt der Show (grob): Jede Woche aufs neue vergeblich versuchen, sich ins ZDF Hauptprogramm hochzuspielen (erfolglos na klar).“

Nur wenig später ergänzte Böhmermann: „Diese Woche haben wir sogar ein kleines Special vorbereitet!!! Link folgt gleich.“ Hinter dem Link versteckt sich ein Countdown, der bis Mittwochabend 20.30 Uhr reicht. Die URL verrät dazu den Slogan „Dotheyknowitseurope“. Da es sich um den Mittwoch handelt, betrifft es nicht die nächste „Neo Magazin“-Sendung.

Ob all das nun in einem Zusammenhang steht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Fakt ist, dass Jan Böhmermann mit gleich mehreren Anspielungen verdeutlichte, Kenntnisse von der ganzen Strache-Affäre zu haben. Möglicherweise wurde seiner Redaktion Material zugespielt. Vielleicht spielt der Comedian aber auch mit seinen Zuschauern und den Medien, um für sich Aufmerksamkeit zu erzeugen oder ironisch darauf hinzuweisen, dass es völlig sinnlos ist, ihn in solch einer politisch folgenschweren Nummer überhaupt ins Spiel zu bringen.


„Da ist die Tür!“: Jan Böhmermann singt Protestsong – Nazis haben auf Partys nichts zu suchen

Sind Rechtspopulismus sowie fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen inzwischen gesellschaftlich wieder so akzeptiert, dass auch AfD-Politiker wie Alexander Gauland und Stephan Brandner künftig zu Events eingeladen werden? Diese Frage stellt sich Jan Böhmermann nun öffentlich mit einem Protestsong – stellvertretend für alle, die sich vor wenigen Tagen doch sehr wunderten, dass eben jene Männer kürzlich bei der Feier zum 70. Geburtstag der FAZ gesichtet wurden. Häppchen und Sekt schmeckten ihnen offenbar gut – ihr Erscheinen bei der Party dagegen nicht jedem. https://twitter.com/janboehm/status/1190305405236383744 Denn: Wer Mitglieder der AfD einlädt, diene Böhmermann zufolge auch als „Steigbügelhalter“ und habe es mitzuverantworten, dass rechte Gesinnung…
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