Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

Endlich bedankt sich Joker Joaquin Phoenix bei Lieblingsschauspieler und Joker Heath Ledger

Während Comic-Fans und Kritiker sich noch immer einen Kopf darum machen, welcher der beste Joker der Filmgeschichte ist – Jack Nicholson („Batman“), Heath Ledger („The Dark Knight“) oder Joaquin Phoenix („Joker“) – steht zumindest für einen der beteiligten Schauspieler die Nummer eins unter den Bösewicht-Darstellern wohl fest: Phoenix ist großer Fan von Ledgers Verkörperung des Batman-Antagonisten.

Bei den Screen Actors Guild Awards (SAG) gewann Joaquin Phoenix den Preis als bester Hauptdarsteller und bedankte sich beim Kollegen, der 2008 noch vor Kinostart des „Dark Knight“-Films verstarb. Zunächst ehrte Phoenix die mit ihm Nominierten Leonardo DiCaprio („eine Inspiration der vergangenen 25 Jahre“) und Adam Driver („Du hast mich zutiefst bewegt“). Dann kam er auf Heath Ledger zu sprechen: „In Wirklichkeit verdanke ich das der Arbeit meines Lieblingsschauspielers Heath Ledger“ („Really I’m standing here on the shoulders of my favorite actor, Heath Ledger“).

FFK: die große Oscar-Prognose – der Podcast:

Ledger erhielt damals posthum den Oscar als „Bester Nebendarsteller“ für seine Performance. Falls der hoch favorisierte Phoenix in diesem Jahr den Award als „Bester Hauptdarsteller“ erhält, wäre das ein Novum: das erste Mal, dass zwei Schauspieler für die Darstellung derselben Comic(!)-Figur einen Oscar bekommen.

Joaquin Phoenix bei den „Screen Actors Guild Awards“:


Comic-Figur des Jahres 2019: Joker

Was ist eigentlich das Problem des Jokers? Man kann diesen Film nicht begreifen, ohne zwei andere Filme zu kennen, beide von Martin Scorsese inszeniert: „Taxi Driver“ und „King Of Comedy“. In beiden spielt Robert de Niro verzweifelte Männer in New York. In „Taxi Driver“ von 1976 ist er Travis Bickle, ein einsamer Vietnam-Veteran, der eine Wahlkampfhelferin umwirbt, dann eine junge Prostituierte retten will und sich in einen bewaffneten Kämpfer verwandelt. In „King Of Comedy“ von 1982 ist er Rupert Pupkin, ein Kauz, der bei seiner Mutter lebt, den Late-Night-Entertainer Jerry Langford bewundert und armselige Witze auswendig lernt, um ins Fernsehen zu…
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