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Highlight: Heath Ledger: Für „The Dark Knight“ schrieb er ein Joker-Tagebuch

Sechs Filme, die die Lust nach Körpern und Sehnsucht nach Sinnlichkeit wecken

Frauen wie Männer müssen sich nicht mit schmuddeligen Pornos auf YouPorn zufriedengeben. Es existieren genügend Filme, die vor Erotik und schönen Körpern nur so strotzen, gleichzeitig anspruchsvoll Geschichten von Sex und Liebe, vom Wachsen und Zerbrechen erzählen.

Blau ist eine warme Farbe

„Blau ist eine warme Farbe“ gleicht einem Epos einer Jugendlichen, die beginnt, ihren Körper und vor allem ihre Sexualität zu erkunden und kennenzulernen. Adèle begegnet Emma und ihr Herz fühlt sich zu der Blauhaarigen hingezogen. Eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die unter anderem in zwei ausgedehnten und intensiven Sexszenen Ausdruck findet, beginnt. Adèle dringt vor zum puren Kern des Frauseins.

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Love

Liebe ist eine Sucht, schnell wird die eigene Person abhängig von einem fremden Körper. Das Gehirn produziert allerlei Hormone, Drogen. Ineinander verschränkt liegen sie da, Electra und Murphy, das Paar, das eben noch glücklich war. Doch dann drängt sich ein drittes Glied in die Einheit und beansprucht die Beziehung für sich. Das Paar driftet auseinander, wie Junkies auf Entzug.

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Call Me By Your Name

Der Amerikaner Oliver verbringt seinen Sommer auf einem Anwesen in der norditalienischen Lombardei, um dort seinen Professor zu unterstützen. Zunächst empfindet Elio den sieben Jahre Älteren als arrogant – und trotzdem werden die beiden jungen Männer warm miteinander, sie freunden sich an. Bald kommen bei Elio Gefühle auf, die ihn durcheinander bringen – er versucht, sich Oliver anzunähern. Eine Liebesgeschichte beginnt, die sich vor lauter Sinnlichkeit überschlägt.

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Nymphomaniac

In acht Akten erzählt die Nymphomanin Joe ihre sexuelle Lebensgeschichte, beginnend mit ihrem unbefriedigenden ersten Mal mit 15 Jahren. Man sieht explizierte Geschlechtsakte – denn anders kann Joe auch gar nicht: In einer Selbsthilfegruppe soll sie sich endlich eingestehen, sexsüchtig zu sein. Und obwohl Liebhaber ausgetauscht werden, führt sie ihr Weg immer wieder zurück zu Jerôme, der sie damals im zarten Alter entjungfert hat. Die harte Geschichte einer Frau, die auf der Schneide zwischen den Freuden und Leiden der eigenen Sexualität balanciert.

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Blue Valentine

Derek Cianfrance webt ein Bild der Liebe, das wahrhaftiger und ehrlicher nicht sein könnte. Cindy und Dean treffen sich im Bus, beginnen, miteinander zu reden und beginnen, sich zu lieben. Cindy erfährt, dass sie ungewollt von ihrem Ex-Freund schwanger ist, Dean gibt ihr Halt. Das Paar beschließt, eine Familie zu gründen – und fällt schnell von Wolke Sieben, landet mitten in der Realität, in der für eine glückliche Beziehung kein Platz zu sein scheint. Ein dokumentarischer Film vom Entstehen und Zerbrechen der großen Liebe.

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Brokeback Mountain

Wyoming, 1963: Ennis und Jack – zwei Cowboys, die im Sommer die Schafe fremder Bauern hüten – sind darauf bedacht, möglichst männlich zu wirken, der Hut beschattet das Gesicht. Doch das virile Bild wird immer wieder gestört, durch unsichere Momente, Verlangen dem anderen gegenüber. In vollkommener Einsamkeit verlieben sie sich ineinander. Doch der Sommer nimmt ein Ende und die beiden Männer müssen zurück in ihr normales Leben. Die Sehnsucht währt noch lange, so auch der Selbsthass.

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Heath Ledger: Für „The Dark Knight“ schrieb er ein Joker-Tagebuch

„Method acting“ bedeutet, sich vollkommen in Rollen zu versetzen, bewusst und unterbewusst. Auch Heath Ledger benutzte diese berüchtigte  Schauspielermethode, um sich auf seine Filmdarstellungen vorzubereiten. Er starb am 22. Januar 2008 – sein später mit einem Oscar gekrönte Part als Joker in „The Dark Knight“ war gerade abgeschlossen – an einer wohl versehentlichen Überdosis Schlaftabletten. Um sich in den Joker einzuarbeiten, schloss sich der 28-Jährige einen Monat lang in ein Hotelzimmer ein und benutzte ein Tagebuch, um sich Notizen zu seiner Rolle als psychopathischer Schwerverbrecher und Gegenspieler Batmans zu machen. Ausschnitte aus diesem Tagebuch kann man in der Doku „Too…
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