Joko und Klaas erfinden Sound-Box, die auf Knopfdruck Fake News entkräftet

Einmal mehr haben Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf ihre ProSieben in ihrer Show „Joko und Klaas gegen ProSieben“ abgeluchste Sendezeit von 15 Minuten für eine politische Aktion genutzt.

So nutzten die beiden Moderatoren ihren Sendeplatz am Mittwoch (30. Oktober) für ein Statement gegen Rechtspopulismus und ein Gerät, das den Kampf gegen Fake News aufnehmen kann.

„Das, was wir heute präsentieren, wird nur produziert, wenn Sie es genau so wichtig finden wie wir“, machte Joko zur Begrüßung am Anfang der Show klar, deutlich inspiriert von der Erfindershow „Das Ding des Jahres“, in der er sonst auch als Jury-Mitglied fungiert. Klaas ergänzte, dass man Angst habe, dass rechtspopulistische Parolen in der Gesellschaft immer salonfähiger werden. „Falsche Fakten werden so häufig wiederholt, bis gar nicht mehr zur Debatte steht, ob sie stimmen oder nicht“, sagte er.

„Entkräfter Pro Max“ mit „Bullshit-Cancelling“ und der deutschen Stimme von „The Rock“

Deshalb präsentierten Joko und Klaas eine Soundbox mit dem Namen „Entkräfter Pro Max“. Das Gerät sei mit einem „Bullshit-Cancelling“ ausgestattet und könne auf Knopfdruck Argumente gegen Fake News liefern. Vorgetragen würden diese von der deutschen Stimme des amerikanisch-kanadischen Schauspielers Dwayne „The Rock“ Johnson.

„Nie wieder muss ein rechtspopulistischer Kommentar unwidersprochen im Raum stehen bleiben“, so Klaas. Die Soundbox sei zum Selbstkostenpreis von 10 Euro bestellbar und solle, wenn möglich, bald in Massenproduktion gehen. Mit ihrer Erfindung solle ein Beitrag dazu geleistet werden, den öffentlichen Diskurs nicht den Rechten und Rechtsradikalen zu überlassen, stellten Joko und Klaas zum Ende ihrer Sendezeit klar. Ob es sich dabei nun um eine Marketingaktion handelte, oder ob das Gerät wirklich für jeden, der es haben will, zu kaufen ist, muss sich aber erst noch zeigen.

Zuletzt hatten die beiden Comedians ihre ProSieben-Chance bereits für eine andere politische Aktion genutzt und Zuschauer ihre Gedanken zur Seenotrettung von Flüchtlingen äußern lassen – inklusive Appell für mehr Menschlichkeit.


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