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Joy Division: Peter Hook plagten Schuldgefühle nach Ian Curtis‘ Suizid


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Auch 40 Jahre nach dem Tod von Joy-Division-Sänger Ian Curtis bleibt eine große Lücke. Das Erbe der Band bleibt mächtig, auch wenn verbliebene Mitglieder mit New Order ein neues Kapitel aufstießen.

Peter Hook, der einflussreiche Bassist und Backgroundsänger von Joy Division, hat nun in einem Interview mit „Yahoo“ erzählt, dass er nach dem Tod von Curtis stark gelitten habe.

Viel Selbstvertrauen verloren

„Der Selbstmord eines sehr engen Freundes oder Familienmitglieds hinterlässt immer Schuldgefühle“, so der Musiker. Er fügte an, dass die Fans der Band keine Unterstützung waren. „Sie verbrachten den ganzen Gig damit, nach Songs von Joy Division zu schreien“, sagte er.

„Um ehrlich zu sein, habe ich nicht erwartet, dass sie mich unterstützten. … Wir haben tatsächlich eine Menge unseres Selbstvertrauens verloren. … Die Zuhörer waren offen feindselig. Sie wollten nur Joy Division.“

Hook gab aber auch zu, dass nach dem Tod des Sängers sehr viel Groll spürte. Das sei aber schon länger vorbei. „Das Wichtigste, was man mit zunehmendem Alter erkennt, ist wohl die Tatsache, dass es für Ian nichts das wichtigste war, mit Joy Division weiter zu machen.“

Streaming-Konzert mit Songs von Joy Division

Am 40. Todestag von Ian Curtis (18. Mai) wird Peter Hook mit seiner Band The Light alle Songs von Joy Division in einem Streaming-Konzert spielen. Zuletzt erschien in Deutschland auch eine neue Betrachtung Joy Divisions, die vor allem aus montierten Interviews von Musik-Philosoph Jon Savage besteht. Darin finden sich neben erschreckenden Details über Curtis‘ Leidensweg viele Gedanken von Weggefährten, warum die Band so einflussreich wurde.


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