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Joy Division

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Die Musik Joy Divisions ist und war Inspiration für The Cure, Editors, Moby, Interpol, White Lies und Mogwai. Ihr Sound fand seine Ursprünge zwar im Punk, entwickelte sich jedoch zum Wegbereiter der Post-Punk-Bewegung der späten 1970er-Jahre und beeinflusste darüber hinaus auch die entstehende Gothic-Szene. „Closer“ wurde ihr erfolgreichstes Album, es erschien kurz nach dem Suizid von Frontmann Ian Curtis 1980. Aus den verbliebenen Bandmitgliedern wurde die ebenfalls populäre Band New Order.

Nach einem Konzert der Sex Pistols 1976 beschlossen Peter Hook (Bass), Bernard „Albrecht“ Sumner (Gitarre, Keyboard) und Terry Mason (Schlagzeug), eine Band zu gründen, woraufhin sie Ian Curtis als Sänger hinzuholten. Anfangs nannten sie sich „Warsaw“ und Mason wurde aufgrund des mangelnden Talents aus der Band geworfen und letztendlich durch Stephen Morris ersetzt.

Mit zunehmender Bekanntheit und um Vergleiche mit der Londoner Band „Warsaw Pakt“ zu vermeiden, wurde der Name 1978 in Joy Division geändert. Noch im selben Jahr nahmen Joy Divison ihr Debüt auf, das aber aufgrund der verwendeten Synthesizer und Unstimmigkeiten in der Band nicht veröffentlicht wurde. Ihre ersten Songs wurden auf Samplern herausgegeben.

Zwischen 1978 und 1979 erspielten sich Joy Division regionale Bekanntheit und zierten den Titel des NME. 1979 spielten sie die erste Peel-Session für BBC Radio 1, doch mit der diagnostizierten Epilepsie von Ian Curtis, die manchmal auch auf der Bühne ausbrach, gelangten Joy Division fortan stets an ihre Grenzen. Dank der charismatischen Bühnenpräsenz von Curtis vergrößerte sich die Bekanntheit von der Band schnell, mit „Unknown Pleasures“ (1979) wandten sie sich endgültig vom Punk Rock ab und elektronische Klänge wurden integriert. Das Album gilt als Meilenstein in der Rockmusik.

Nach ihrer Europa-Tour begannen Joy Division die Arbeit an „Closer“, an die sich eine US-Tour anschließen sollte, doch das Ende der Band kam abrupt mit dem Suizid von Ian Curtis im Mai 1980. Seine Krankheit hatte sich verschlimmert und sein privates Umfeld stresste ihn. Die zuvor kaum beachtete Single „Love Will Tear Us Apart“ wurde nach seinem Selbstmord neu veröffentlicht und zur Hymne von Joy Division.

„Closer“ erschien posthum und wurde ein kommerzieller Erfolg, der vor allem wegen der stilistischen Vielfalt und reiferen Spieltechnik als Höhepunkt der Arbeit von Joy Division gefeiert wurde. Die übrigen Bandmitglieder formten nach Curtis‘ Tod die Band New Order, die anfangs noch versuchte, den tiefen Gesangsstil von Ian Curtis zu imitieren, aber dann mit Gitarristin und Keyboarderin Gillian Gilbert zu ihrem eigenen, Synthesizer-lastigen Sound fand.

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Artikel zu Joy Division
Diskografie
  • Joy Division

    Unknown Pleasures
    13. Juni 2014

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  • 'Joy Division' - Grant Gee

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    Joy Division
    15. Mai 2009

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