aktuelle Podcast-Folge:

Freiwillige Filmkontrolle - der Rolling Stone Podcast über Film & TV: Mehr Infos
Highlight: Der King der Traurigkeit: Joy-Division-Sänger Ian Curtis

Joy Division

Joy Division haben wir außerdem gefunden in:



    Die Musik Joy Divisions ist und war Inspiration für The Cure, Editors, Moby, Interpol, White Lies und Mogwai. Ihr Sound fand seine Ursprünge zwar im Punk, entwickelte sich jedoch zum Wegbereiter der Post-Punk-Bewegung der späten 1970er-Jahre und beeinflusste darüber hinaus auch die entstehende Gothic-Szene. „Closer“ wurde ihr erfolgreichstes Album, es erschien kurz nach dem Suizid von Frontmann Ian Curtis 1980. Aus den verbliebenen Bandmitgliedern wurde die ebenfalls populäre Band New Order.

    Nach einem Konzert der Sex Pistols 1976 beschlossen Peter Hook (Bass), Bernard „Albrecht“ Sumner (Gitarre, Keyboard) und Terry Mason (Schlagzeug), eine Band zu gründen, woraufhin sie Ian Curtis als Sänger hinzuholten. Anfangs nannten sie sich „Warsaw“ und Mason wurde aufgrund des mangelnden Talents aus der Band geworfen und letztendlich durch Stephen Morris ersetzt.

    Mit zunehmender Bekanntheit und um Vergleiche mit der Londoner Band „Warsaw Pakt“ zu vermeiden, wurde der Name 1978 in Joy Division geändert. Noch im selben Jahr nahmen Joy Divison ihr Debüt auf, das aber aufgrund der verwendeten Synthesizer und Unstimmigkeiten in der Band nicht veröffentlicht wurde. Ihre ersten Songs wurden auf Samplern herausgegeben.

    Zwischen 1978 und 1979 erspielten sich Joy Division regionale Bekanntheit und zierten den Titel des NME. 1979 spielten sie die erste Peel-Session für BBC Radio 1, doch mit der diagnostizierten Epilepsie von Ian Curtis, die manchmal auch auf der Bühne ausbrach, gelangten Joy Division fortan stets an ihre Grenzen. Dank der charismatischen Bühnenpräsenz von Curtis vergrößerte sich die Bekanntheit von der Band schnell, mit „Unknown Pleasures“ (1979) wandten sie sich endgültig vom Punk Rock ab und elektronische Klänge wurden integriert. Das Album gilt als Meilenstein in der Rockmusik.

    Nach ihrer Europa-Tour begannen Joy Division die Arbeit an „Closer“, an die sich eine US-Tour anschließen sollte, doch das Ende der Band kam abrupt mit dem Suizid von Ian Curtis im Mai 1980. Seine Krankheit hatte sich verschlimmert und sein privates Umfeld stresste ihn. Die zuvor kaum beachtete Single „Love Will Tear Us Apart“ wurde nach seinem Selbstmord neu veröffentlicht und zur Hymne von Joy Division.

    „Closer“ erschien posthum und wurde ein kommerzieller Erfolg, der vor allem wegen der stilistischen Vielfalt und reiferen Spieltechnik als Höhepunkt der Arbeit von Joy Division gefeiert wurde. Die übrigen Bandmitglieder formten nach Curtis‘ Tod die Band New Order, die anfangs noch versuchte, den tiefen Gesangsstil von Ian Curtis zu imitieren, aber dann mit Gitarristin und Keyboarderin Gillian Gilbert zu ihrem eigenen, Synthesizer-lastigen Sound fand.

    Werbung

    Jetzt in die Zukunft starten mit den neuen MagentaMobil Tarifen

    Ab sofort inklusive 5G*. Jetzt in die Zukunft starten!

    Mehr Infos

    Pop-Kultur Festival dieses Jahr zum fünften Mal in Berlin

    Auch 2019 bietet das Berliner Pop-Kultur Festival vielseitige und interessante Angebote zum Thema Kunst, Kultur und Gesellschaft: Vom 21.-23. August 2019 findet es wie auch in den vergangenen Jahren in der Kulturbrauerei auf der Schönhauser Allee statt. Sowohl viele deutsche Künstler und Musiker als auch internationale Acts werden auf der Bühne zu sehen sein. Neben Konzerten werden auch Gespräche und Talk-Runden Teil des Programms sein. Themen umfassen beispielsweise „Hip-Hop-Hören aus feministischer Sicht„ und die eigene „Moral mit Blick auf den Fall Michael Jacksons.“ Ein weiteres Highlight des Festivalwochenendes ist beispielsweise die Buchvorstellung der Autobiografie von Stephen Morris, ehemaliger Schlagzeuger von…
    Weiterlesen
    Zur Startseite