Julian Lennon war schockiert von Paul McCartneys Digital-Duett mit seinem Vater


von

Während eines Auftrittes in Glastonbury sang Paul McCartney gemeinsam mit John Lennon. Das machte die Technologie von „The Beatles: Get Back“-Regisseur Peter Jackson möglich. Für Julian Lennon, den Sohn des Beatles-Sängers, erst einmal ein Schock.

Paul McCartney holte seinen lange verstorbenen Bandkollegen für den Song „I’ve Got A Feeling“ aus dem 1970er-Album „Let It Be“, auf die Bühne. „Ich habe hier etwas ganz besonderes“, kündigte der 80-Jährige an. Peter Jackson habe ihn angerufen und die Idee erklärt. Der Regisseur würde die Audiospur von Lennon isolieren, damit McCartney mit ihm gemeinsam singen kann.

„Das ist wirklich etwas besonderes für mich“, erklärte McCartney. „Ich weiß, dass es nur virtuell ist, aber mal ehrlich – es ist John. Wir sind wieder vereint“.

Zuerst Schock

In einem Interview gab Julian Lennon bekannt, dass er zuerst erschüttert gewesen sei, als er den Auftritt sah. Vor seinem Konzert in Glastonbury hatte McCartney die Technologie nämlich schon während seiner Tour durch Nordamerika ausprobiert. Doch mit dem Duett in Glastonbury änderte Julian seine Meinung. Mittlerweile „genieße“ er den Auftritt.