Spezial-Abo

Singer-Songwriter Justin Townes Earle mit nur 38 Jahren verstorben


von

Americana-Sänger Justin Townes Earle ist tot. Ein Vertreter von Earles Label New West Records bestätigte der amerikanischen Ausgabe des ROLLING STONE am Wochenende den Tod des Musikers. Die Todesursache blieb zunächst unklar.

„Mit großer Trauer teilen wir Ihnen das Ableben unseres Sohnes, Ehemannes, Vaters und Freundes Justin mit“, hieß es in einem Beitrag auf der Earles Instagram-Seite. „So viele von Euch haben sich im Laufe der Jahre auf seine Musik und seine Texte verlassen, und wir hoffen, dass seine Musik Euch auch weiterhin auf Euren Reisen begleiten wird. Du wirst sehr vermisst werden, Justin.“

Justin Townes Earle und Townes Van Zandt

Justin Townes Earle machte von Beginn seiner Karriere an kein Geheimnis daraus, dass er in die Fußstapfen seines Vaters Steve Earle treten wollte. Sein zweiter Vorname war eine Anspielung an Townes Van Zandt, der so etwas wie der Mentor seines Vaters war.

„Meine Mutter hasste Townes Van Zandt“, sagte der Musiker einst dem ROLLING STONE. „Mein Vorname sollte eigentlich Townes sein, aber meine Mutter wollte ihn nicht haben. Sie hasste ihn, weil Vater und er so oft gemeinsam in Schwierigkeiten geraten waren, aber sie spielte trotzdem seine Musik.“

Earle, der in seiner ganzen Erscheinung den Spuren der Vergangenheit folgte, veröffentlichte 2007 mit „Yuma“ seine erste EP und feierte einen ersten großen Erfolg, als der Titeltrack seiner Platte „Harlem River Blues“ bei den Americana Honors 2011 zum Song des Jahres gewählt. wurde.

Mit einfühlsamen Platten (zuletzt „The Saint Of The Lost Causes“) und einprägsamen Bühnenshows eroberte sich der sanfte Riese mit der kraftvollen Stimme im Laufe seiner Karriere ein großes Publikum.

Entsprechend traurig fallen die Reaktionen auf seinen frühen Tod aus: Auf Twitter schrieb etwa Horror-Autor Stephen King: „Angeblich ist Justin Townes Earle gestorben. Ich hoffe so sehr, dass es eine Falschmeldung ist, aber ich fürchte es ist wahr. Was für ein Verlust.“

Justin Townes Earle hinterlässt seine Frau Jenn Marie und seine Tochter Etta St. James.


Stephen Kings „Klub der Verlierer“ ist zurück (und erwachsen geworden)

Drei Jahrzehnte ist es her, dass die Kinder aus dem  „Klub der Verlierer“ erstmals gegen den Horror-Clown Pennywise kämpfen mussten. Mittlerweile sind die sieben Mitglieder erwachsen geworden und treffen sich nun zu einer Jubiläums-Wiedervereinigung. Wiedersehen beim Salem Horror Fest Im Jahr 1986 erschien der Roman „Es“ von Stephen King, vier Jahre darauf wurde die Geschichte um den blutrünstigen Gestaltwandler erstmals als Miniserie fürs Fernsehen verfilmt. Jetzt kommt die Besetzung des Klubs erneut zusammen, pünktlich zum Salem Horror Fest 2020. Zur Feier des 30. Jahrestages der „Es“-Miniserie werden die Schauspieler*innen beim Festival über ihre Rollen sprechen und Geschichten vom Set erzählen.…
Weiterlesen
Zur Startseite