Kanye West plant seine Präsidentschafts-Kandidatur bei den US-Wahlen 2024


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Kanye West bestätigte seine Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 und möchte mit bezahlbaren Klamotten bei den Menschen punkten.

Am Sonntag wurde ein Video von „X17 Online“, einem Promi-Gossip-Magazin, hochgeladen, in dem Kanye West einen Paparazzo durch ein Gebäude voller Klamotten mit der Aufschrift „Ye 24“ führt. Neben West ist außerdem Milo Yiannopoulos zu sehen, der 2017 ein Teil der Wahlkampfkampagne von Donald Trump war.

West und Yiannopoulos betreten zusammen mit dem Paparazzo ein Gebäude und unterhalten sich. „Das ist Milo, wir arbeiten an einer Kampagne“, stellt West ihn vor und fragt: „Ist das schon eine Ankündigung?“ Sie fangen an zu lachen und Yiannopoulos sagt: „Danke. Ich akzeptiere.“ Danach ist Yiannopoulos nicht mehr zu sehen und Kanye West führt den Mann hinter der Kamera durch das Gebäude. West präsentiert ihm aussortierte Klamotten seiner ehemaligen Partner Balenciaga, Adidas und Gap. „Hier haben wie Balenciaga. Mit dem ‚Ye 24‘-Aufdruck darauf“, zeigt Kanye West und stellt ihm danach einer Gruppe von Frauen vor, die an Nähmaschinen sitzen. „Hier schneidern wir die Vorlagen“, erklärt der Rapper und präsentiert Jogginghosen und Hoodies, die für seinen Wahlkampf gedacht sind.

Auf die Frage, ob Kanye West wirklich antreten möchte, antwortet er: „Ja. Es ist ganz einfach, weil mir niemand sagen kann: „Du sollst dies sagen, du sollst das nicht sagen“, weißt du? Es ist einfach so, dass wir uns in Richtung Zukunft bewegen.“ Er betont außerdem, dass jedes Kleidungsstück nur 20 Dollar kosten solle, denn „wir müssen dafür sorgen, dass jeder das gleiche Maß an Einsparungen, das gleiche Maß an Lebensmitteln, das gleiche Maß an Wasser, das gleiche Maß an Bildung erhält … wir lassen die Vergangenheit hinter uns. Wir konzentrieren uns auf die Zukunft.“ Sie laufen weiter und es werden einige neue Jacken geliefert, von denen der Paparazzo eine geschenkt bekommt und von Kanye West nach draußen begleitet wird.

Kanye West hatte bereits 2020 versucht, sich im Wahlkampf zu behaupten. Er konnte knapp 68.000 Stimmen erlangen. Seine Partnerschaften mit den Firmen Balenciaga, Adidas und Gap verlor er aufgrund seiner Reihe an antisemitischen Kommentaren. Aufgrund dieser fing auch der ehemalige Präsident der USA, Donald Trump, an, sich von dem Rapper zu distanzieren. Beide sympathisierten in der Vergangenheit miteinander und trafen sich auch im Oval Office.