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Kaya Jones über die Pussycat Dolls: „Es war ein Prostitutionsring“

Musikerin und Ex-Pussycat-Doll-Mitglied Kaya Jones hat eine Reihe von schwerwiegenden Vorwürfen veröffentlicht. Sie twitterte, dass ihre Kolleginnen und sie nicht nur finanziell ausgebeutet, sondern auch sexuell missbraucht worden sein sollen.

Die heute 33-Jährige war von 2003-2005 – also noch vor dem Release des Debüts „PCD“ – Mitglied der Gruppe um Nicole Scherzinger. Auf Twitter klärte die Musikerin nun über die angeblichen Gründe für ihren Ausstieg, noch vor dem Release des Albums, auf.

„Das ist meine Wahrheit: Ich war nicht in einer Girl-Band. Ich war in einem Prostitutionsring. Oh, und nebenbei haben wir gesungen und waren berühmt, während alle um uns herum, die uns besaßen Geld verdienten.“  

Kaya Jones erhebt massive Vorwürfe

Die Liste der Tweets ist lang. In einem erhob die Sängerin sogar den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs:

„Um ein Teil des Teams zu sein, musst du ein Teamplayer sein. Das bedeutet auch, mit jedem zu schlafen, von dem sie es verlangen.“

Konkreter wurde Kaya Jones am vergangenen Wochenende in einem Interview mit „infowars.com“. Demnach seien es „Manager, Agenten und diverse andere Künstler gewesen“ mit denen sie zum Sex gezwungen worden sei. Der Inhaber der Website ist der politisch nach rechts orientierte Verschwörungstheoretiker Alex Jones – was die Vorwürfe mit Vorsicht genießen lässt.

Pussycat Dolls schweigen

Doch der sexuelle Missbrauch, ist nicht das einzige Vergehen, dass Jones im Zusammenhang mit den Pussycat Dolls auf Twitter nannte. Drogen seien ihnen gegeben worden, die Frauen seien abhängig gemacht, sie und ihre Band-Kolleginnen seien zudem finanziell ausgebeutet worden.

Robin Antin, die Gründerin der Girl-Band wies in einem Interview mit dem Promi-Portal „The Blast“ die Vorwürfe zurück. Dort sagte sie, dass die Anschuldigungen „ekelhafte, lächerliche Lügen“ seien. Weiter sagte sie, dass Jones lediglich auf „ihre 15 Minuten im Scheinwerferlicht aus sei“.

Die anderen Mitglieder der Pussycat Dolls haben sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Antin soll einen Anwalt mit dem Fall betraut haben.

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