Deepfake-Pornos, Cybersex, Epstein: Kevin Russell erklärt die Weltlage
Böhse-Onkelz-Denker Kevin Russell nutzt die Diskussion um Deepfake-Pornos für Whataboutism – und Eigenlob für seine Band.
Der Philosoph der Böhsen Onkelz, Kevin Russell, hat auf Instagram erneut zu einer seiner berüchtigten „Moin, Kinners“-Reden angesetzt, in denen er die Weltlage erklärt. Zuletzt berichteten wir über den Sänger, als er Greta Thunberg einen frauenverachtenden Spruch hinterherschrieb „Da sag ich ganz banal, Gretha [sic!] bück dich, es gibt Aal“.
Nun hat sich der vorbestrafte Russell indirekt, aber offensichtlich zur Causa Fernandes / Ulmen geäußert. In einem langen Instagram-Posting suggeriert der Ex-Häftling, dass die Bundesregierung falsche Prioritäten bei der Bekämpfung krimineller Vergehen setze: „Man überlegt erst jetzt ernsthaft ob Deepfake-Pornos in Zukunft verboten werden sollen …???“. Dabei greift Russell zum Stilmittel des Whataboutism: „Naja, o.k., in einem Land wo Vergewaltigung teilweise nur wie ein Kavaliersdelikt bestraft wird und man Schulden Sondervermögen nennt, ist natürlich alles möglich???!!!!“
Russell stört, dass „jede dumme Jungslaberei (und ich glaube fest, die Mädels labern genau so viel!!!)“ als Verbrechen eingestuft werde – was sich als Kommentar zu Christian Ulmen deuten lässt, dem seine Ex-Partnerin Collien Fernandes vorwirft, in ihrem Namen Telefonsex betrieben zu haben. „Wie bescheuert!!!“, befindet Russell.
Kevin Russell lobt seine eigene Band
Kevin Russell singt das hohe Lied der Eigenwerbung: Bei seiner Band laufe alles korrekt, absolute Gleichberechtigung der Fans und höchster Respekt vor Frauen seien oberstes Gebot: „Also bei uns Onkelz hinter der Bühne ist es scheißegal ob du ’ne Frau bist, ein Typ oder was auch immer, sei einfach ein netter Mensch, hilf wo du kannst, piss keinen an und alles ist easy … So sollte das 2026 überall laufen meiner Meinung nach!!!“
Der Unterstützung seiner Truppen kann sich Russell dabei gewiss sein. Die Kommentare blasen alle in dasselbe Horn: „Du bist und bleibst einfach ein geiler Typ 💪🏼🔥“
Russell beschließt sein Statement mit einem „P.S.“: „Ich bin froh, dass man im Zuge der Kriegsberichterstattung und mit diesen Diskussionen jetzt nicht mehr über den Epstein-Sumpf redet… das hätte ja noch ekliger werden können und Hauptsache von den ganzen ‚Elite‘-Pissern wird niemand belangt… das ist doch schön…“