KISS: Gene Simmons bringt Buch über den „Club 27“ heraus

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KISS: Gene Simmons bringt Buch über den „Club 27“ heraus

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Jimi Hendrix. Janis Joplin. Kurt Cobain. Amy Winehouse. Die Liste ließe sich noch deutlich verlängern. All diese großen Musiker eint, dass sie viel zu früh gestorben sind – und zwar im Alter von 27 Jahren. Seit Jahrzehnten geistert deshalb der bizarre Begriff des „Club 27“ durch die Welt.

KISS-Mitglied Gene Simmons hat sich vorgenommen, Licht ins Dunkel dieses geheimnisvollen Clubs zu bringen und veröffentlicht ein Buch über das Thema: „27: The Legend and Mythology of the 27 Club“. Darin will er die düstere Institution dekonstruieren und hinterfragen, was reiche und berühmte Musiker in so jungen Jahren dazu bringt, sich selbst zu zerstören.

Kurt Cobain von Nirvana im Jahr 1990.
Kurt Cobain von Nirvana im Jahr 1990.

Gene Simmons hat keine eindeutige Antwort parat

„Der 27 Club gewinnt seit Jahrzehnten neue Mitglieder, von Jimi Hendrix und Janis Joplin bis Kurt Cobain und Amy Winehouse. Frances Bean, Kurt Cobains Tochter, ist mit meinem Sohn befreundet, sie hängen zusammen ab“, erzählte Simmons dem Radiosender WRIF 101.1 FM. „Du solltest die Zitate lesen, die sie in den Medien macht. ‚Hey, es ist echt cool, dass dein Vater stirbt, während du noch ein Baby bist.‘ Nein, ist es nicht. Es ist scheiße.“

Amy Winehouse auf dem Cover von „Back To Black“
Amy Winehouse auf dem Cover von „Back To Black“

Simmons ist schockiert davon, wie viel Mysterium in dem Thema steckt. „Aber auch hier geht es nicht um die Idee, dass es das 27. Lebensjahr ist, obwohl wir diese Frage stellen“, so der 68-Jährige. „Warum nicht 28? Warum nicht 30? Aber es geht wirklich darum, wann man reich und berühmt wird und alle bewundern einen, was ist das für ein Ding, das die Menschen dazu bringt, sich selbst zu zerstören, ja sogar sich zu töten? Was heißt das? Der Rest der Welt verehrt dich und deine Fans lieben dich und sie geben dir Geld und Ruhm und all das, und dann bringst du dich selbst um. Ich versteh’s nicht.“

Nie high gewesen

Gene Simmons glaubt vor allem deshalb der richtige zu sein, um das Thema zu behandeln, weil er selbst die Finger von allem Teuefelszeug gelassen hat. Er sei, so erzählte er es in dem Interview, „buchstäblich nie high oder betrunken“ gewesen und die einzige Droge, die seinen Körper je erreicht habe, sei Lachgas beim Zahnarzt gewesen.

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