Logo Daheim Dabei Konzerte




Blackout Tuesday
Highlight: The Stranglers: Alles, was man über den Hit „Golden Brown“ wissen muss

So sieht ein Konzert in Zeiten von Corona und Social Distancing aus

Es gibt wohl kaum einen Musikfan, der sich in dieser Phase des Ausnahmezustands nicht danach sehnte, endlich wieder ein Konzert zu besuchen.

Viele von uns ahnten schon im März, dass es vielleicht nichts werden würde mit den Festivals im Sommer, mit den aufregenden Open-Air-Gigs in der schönen Jahreshälfte. Das Großveranstaltungsverbot in der Corona-Krise räumte schließlich jedes Konzert ab, das in diesen Wochen und Monaten angesetzt wurde.

Fans stehen in Blasen, jeder muss seine Körpertemperatur messen lassen

Wie aber würde denn nun ein Auftritt mit strengen Corona-Auflagen aussehen? Travis McCready, der Frontmann von Bischof Gunn, hat es ausprobiert. Er spielte am Montag (18. Mai) das erste Hallenkonzert seit der Pandemie in Fort Smith, Arkansas, wo die staatlichen Stellen Kulturveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen zuließen.

Heraus kam eine Akustik-Show, bei der nicht wie sonst 1.000 Menschen in den Saal strömen durften, sondern nur 200. Das TempleLive-Theater wurde laut „Stereogum“  in „Fan-Blasen“ aufgeteilt, es gab eine Maskenpflicht für alle Angestellten und Besucher und eine Generaldesinfektion des gesamten Veranstaltungsortes. Zuvor war das Konzert bereits verschoben worden, weil das Gesundheitsministerium das Konzept der Veranstalter nicht genehmigte.

Konzertsaal als Hochsicherheitszone

Und wie fühlte sich dieses etwas andere Konzerterlebnis an? Besucher mussten am Eingang ihre Körpertemperatur messen lassen, überall fanden sich Desinfektionsmittel, selbst auf den Toiletten wurden Urinale gesperrt, damit der Abstand von mindestens 1,5 Metern gewahrt werden konnte. Und überall auf dem Boden befanden sich Hinweise, sich nicht zu sehr zu nähern, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Erreger zu vermeiden.

Die Vereinigten Staaten gelten derzeit als einer der Hotspots für die Verbreitung des Coronavirus, das wohl in der chinesischen Großstadt Wuhan zum ersten Mal vom Tier auf den Menschen übersprang und seitdem das öffentliche Leben in den meisten Teilen der Welt in den Stillstand zwang.

ROLLING STONE zeigt Bilder des ersten Konzerts unter Corona-Bedingungen in den USA

Kevin Mazur Getty Images
Kevin Mazur Getty Images


Gene Simmons ist finanzieller Verlust durch Corona-Krise egal

Gene Simmons ist kaum erschüttert über die finanziellen Verluste, die nun die Musikindustrie erleiden muss. Tatsächlich sind ihm die Milliarden, die dem Musikgeschäft im Zuge der Coronavirus-Pandemie verloren gehen, ziemlich egal. Seiner Meinung nach stünden derzeit wesentlich wichtigere Dinge auf dem Spiel. „Menschen verlieren ihr Leben“ In einem neuen Interview nahm der Kiss-Musiker Stellung zu der aktuellen Corona-Krise. Im Gespräch mit „Good Day LA“ meinte Simmons, dass er relativ wenig Verständnis habe für die Beschwerden, die er teilweise aus seiner privilegierten Umgebung zu hören bekommt: „Wir haben überhaupt nichts zu beklagen. Hört auf euch zu beschweren - das sage ich immer…
Weiterlesen
Zur Startseite