Sie erraten nie, wer beim Jubiläums-Konzert für die Mondlandung auftritt

Unter den vielen gloriosen Momenten der Menschheitsgeschichte, die in diesem Jahr gefeiert werden, weil sie zufälligerweise ein rundes Jubiläum haben (Woodstock! Mauerfall! Totale Sonnenfinsternis in Europa! Barack Obama wird US-Präsident!), gehört auch die Mondlandung.

Die NASA richtet deshalb im Kennedy Space Center zu Ehren des 50. Jahrestags der historischen Mission von Apollo 11 ein Konzert aus. Space-Rock wird es aber nicht zu hören geben und anscheinend war auch kein Musiker, der 1969 bereits auf der Bühne stand, bereit, die Eroberung des Erdtrabanten zu besingen.

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Stattdessen werden die New-Wave-Pop-Veteranen Duran Duran im Rocket Garden am Kennedy Space Center Visitor Complex spielen. Freilich erst nach einem krachenden Eröffnungs-Set von DJ Evalicious. Etwas intergalaktische Special-Effects wird es auch geben. Das Konzert von Duran Duran wird von einer Drohne begleitet und gefilmt.

Duran Duran in New York, 1981
Duran Duran in New York, 1981

Und warum spielen nun ausgerechnet Duran Duran beim Mondlandungs-Konzert?

Ganz ehrlich, wir wissen es auch nicht. Aber wir tippen mal ganz stark darauf, dass die Veranstalter – die übrigens 300 US-Dollar für ein Ticket zum Event verlangen – sich an die erste veröffentlichte Single von Duran Duran erinnerten. Die erschien 1981 und hieß: „Planet Earth“. Mit den Zeilen: Look now, look all around, there’s no sign of life/Voices, another sound, can you hear me now?/This is planet earth you’re looking at planet earth/Bop bop bop bop bop bop bop bop this is planet earth.“

Nach einem Sprung in unendliche Weiten klingt das allerdings nicht…

Michael Putland Getty Images

Studie: Musik hilft gegen Depressionen

>>> In der Galerie: Die zehn eingängigsten Popsongs seit 1940 Wir hatten ja immer schon geahnt, dass Musik glücklich(er) macht: Eine gemeinschaftliche Studie der Queen’s University, Belfast und des Northern Ireland Music Therapy Trust hat nachgewiesen, dass Musikhören auch Depressionen lindern kann. In der Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen aus Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen litten. Eine Gruppe erhielt eine konventionelle therapeutische Behandlung, die andere zusätzlich Musiktherapie. Wie sich herausstellte, zeigte jene Gruppe, die auch musiktherapeutische Unterstützung erhielt, ein im Vergleich zur anderen Gruppe deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und spürbar weniger depressive Symptome; zudem verbesserten sich Kommunikationsfähigkeit und Interaktion.…
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