Auch Kramp-Karrenbauer bejubelte ein Festival, bei dem Feine Sahne Fischfilet auftraten

Wieviele heimliche Fans von Feine Sahne Fischfilet es wohl in der Politik gibt? Nachdem Frank-Walter „Stony“ Steinmeier auf Facebook für das „Wir sind mehr“-Festival in Chemnitz warb, hagelte es Kritik, vor allem von Seiten der CDU und FDP.

Nicht nachvollziehbar, so der Tenor, warum der Bundespräsident ein Event promote, bei dem Feine Sahne Fischfilet auftreten – eine Band, die in ihren Texten früher zur Gewalt gegen Staat und Polizei aufrief.

Auch die CDU-Generalsekretärin war darüber empört. „Sehr kritisch“ sei das, befand Annegret Kramp-Karrenbauer. Gewalt gegen Polizisten, das dürfe man nicht unterstützen. „Was wir wollen, ist, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat gegen Rechts zu schützen. Und wenn man das dann mit denen von Links tut, die genau in der gleichen Art und Weise auf Polizeibeamte verbal einprügeln (…), dann halte ich das für mehr als kritisch“, sagte Kramp-Karrenbauer zur „Welt“.

Kooperation
Annegret Kramp-Karrenbauer

Dabei ist sie selbst anscheinend großer Musikfan, wohl gerne auch der „härteren Gangart“. Im August 2016 besuchte AKK als damalige Ministerpräsidentin des Saarlands das „Rocko del Schlacko“-Festival in Püttlingen. Auf Facebook teilte sie Drei-Sekunden-Video und untertitelte das mit: „Einfach nur wow!“

Am selben Tag standen damals auch Feine Sahne Fischfilet auf der Bühne. Den alten Clip holte nun SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hervor und kommentierte: „Finde gut, dass AKK auch gerne auf Festivals geht.“

Klarer Hinweis auf Doppelmoral: Denn so, wie Steinmeier ein Festival lobte, bei dem Feine Sahne Fischfilet auftraten, befand eben auch Kramp-Karrenbauer eine Veranstaltung als toll, bei dem das Kollektiv dabei war.

AKK auf Facebook:

Michele Tantussi Getty Images

The Cranberries: Details zum Tode Dolores O'Riordans

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Update: 13. Oktober 2018 Dolores O'Riordan starb durch einen Unfall – Suizid wird von der Gerichstmedizin ausgeschlossen. Das steht im Totenschein, in dessen Besitz „TMZ“ nun gelangt sein will. Demnach sei die Cranberries-Sängerin in Folge einer Alkoholvergiftung in ihrer Hotelbadewanne ertrunken. Update: 06. September 2018 Die Todesursache steht fest: Dolores O' Riordan starb durch Ertrinken in ihrer Badewanne. Blutergebnisse dokumentieren einen hohen Alkoholpegel, „viermal so hoch wie erlaubt“, was immer das heißen soll. Laut Polizeibericht hätte man vier leere Alkoholflaschen in ihrem Hotelzimmer gefunden. Die Blutwerte wiesen auch Medikamente nach, aber „therapeutische“, also ärztlich verschriebene…
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