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Kristen Stewart bekam keine Marvel-Rolle, weil ihre Sexualität zu offensiv ist


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Kristen Stewart lebt seit einigen Jahren offen bisexuell. Dass sie das mittlerweile zum Symbol sexueller Mehrdeutigkeit gemacht hat, ist für sie kein Problem. Solange sie es jemandem leichter machen kann, über Sexualität zu sprechen, ist sie glücklich.

Dass das aber auch Auswirkungen auf die Karriere hat, schildert die Schauspielerin in einem Interview mit dem Haper’s Bazaar UK:  “Mir wurde gesagt: Wenn du nicht rausgehst und die Hand deiner Freundin in der Öffentlichkeit hältst, bekommst du möglicherweise eine Marvel-Rolle“.

Mit solchen Menschen möchte sie ohnehin nicht arbeiten, und wählt deswegen ihre Projekte gewissenhaft aus.

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Indem ich mein Leben schützte, habe ich es ruiniert

Auf die Frage, warum sie so offen mit ihrer Sexualität umgehe sagt sie: „Ich denke, ich wollte einfach mein Leben genießen. Und das hatte eben Vorrang davor, mein Leben zu schützen, denn indem ich es schützte, habe ich es ruiniert. Die „Charlie’s Angels“-Darstellerinbeschreibt auch, was für Feindbilder eine solche Einstellung hervorbringt:

„Es gibt Menschen auf der Welt, die dich nicht mögen, und sie mögen es nicht, dass du mit Mädchen verabredest, und sie mögen es nicht, dass du dich nicht als eine Lesbe identifizierst, oder als heterosexuell. Und die Menschen müssen sich dann immer festlegen, also fragen sie: Wer zur Hölle bist du?”

Stewart fügte hinzu: „Ich denke nur, wir kommen an einen Ort, an dem – ich weiß nicht, die Evolution ist eine seltsame Sache – wir alle unglaublich vieldeutig werden. Und das ist wirklich großartig.“

„Drei Engel für Charlie“ kommt am 30. Oktober in die Kinos. Im Reboot spielt Kristen Stewart eine von drei Ermittlerinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.


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