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„Late Night Berlin“-Quoten: Die erste Folge war okay, aber nicht gut

Deutschland wagt sich wieder an das in Amerika sehr beliebte Format „Late Night“. Nach dem Weggang von Harald Schmidt und Stefan Raab blieb diese Form der Abendunterhaltung lange Zeit unberührt. Jan Böhmermann hat zwar mit seinem „Neo Magazin Royale“ im öffentlich-rechtlichen Sender ZDFneo seine eigene Nische gefunden. Die Privatsender ließen aber ihre Finger von dem Format. Bis jetzt.

Denn am 12. März 2018 wurde auf ProSieben zum ersten Mal „Late Night Berlin“ mit Klaas Heufer-Umlauf ausgestrahlt. Die neue Show muss zwar ohne Sidekick Joko Winterscheidt auskommen, will dafür aber mit einer bunten Mischung aus verschiedenen Themen-Bereichen inklusive Studioband überzeugen. Ganz im klassischen Stil der großen amerikanischen Vorbilder will Klaas Heufer-Umlauf aktuelle Ereignisse aus den Bereichen Popkultur, Politik, Musik, Sport, Gesellschaft und Medien kommentieren. Abgerundet wird das Format durch nationale und internationale Musiker.

„Late Night Berlin“: So sind die Quoten

Nun flimmerte also die erste Folge „Late Night Berlin“ über die deutschen Bildschirme und die Zahlen zur Quote lassen vorsichtig optimistisch stimmen – sie sind aber weit davon entfernt, gut zu sein. 750.000 Zuschauer schalteten ein, der Marktanteil lag bei 5,3 %. Bei der werbewirksamen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es 580.000 Zuschauer und 12,1 % Marktanteil. Allerdings: Eine alte Wiederholung von „The Big Bang Theory“, die unmittelbar vor „Late Night Berlin“ lief, erzielte deutlich bessere Quoten: 1,03 Millionen der 14- bis 49-Jährigen sahen die Sitcom rund um Sheldon Cooper & Co.

„Late Night Berlin“ wird jeweils montags um 23 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt. Ob das Format aufgeht und für den Privatsender den bitter benötigten Erfolg bringen wird, muss sich erst noch zeigen. Auch wenn die Quoten der Premiere okay war, für gewöhnlich sinkt das Interesse bei weiteren Folgen. Gut möglich also, dass ProSieben das Format bald schon wieder absetzen muss, sollten die Quoten nicht steigen.

„Late Night Berlin“: Videos zur Premiere


„The Walking Dead“: Neues Quoten-Tief vor Andrew Lincolns Ausstieg

Bei Zuschauern zwischen 18 und 49 Jahren kann „The Walking Dead“ inzwischen immer weniger reißen: Für Folge drei schalteten sich am selben Tag in den USA nur noch 1,94 Prozent zu. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor für Staffel acht waren es noch doppelt so viele Zuschauer. Es darf vermutet werden, dass Andrew Lincolns geplanter Ausstieg aus „The Walking Dead“ nicht unerheblich zur Sinkflug-Quote beiträgt. Noch zwei Folgen lang wird der Hauptdarsteller als Rick Grimes den Untoten gegenübertreten. Wie Lincoln die Serie am 05.11. verlassen wird, ist bislang noch ein Geheimnis. https://www.instagram.com/p/BpQdvM3lnLn/?taken-by=amcthewalkingdead AMC zeigt sich nicht besorgt Am 25.11. soll das…
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