Lil Wayne gewinnt: Richter verurteilt Sicherheitsmann, der den Rapper der Körperverletzung bezichtigt hatte, zu 29.225 Dollar

Ein Richter wies die Klage ab, nachdem der Sicherheitsmann und sein Anwalt gerichtliche Anordnungen vorsätzlich missachtet hatten.

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Ein Richter hat einen Sicherheitsmann und seinen Anwalt dazu verurteilt, Lil Wayne 29.225 Dollar zuzüglich Anwaltskosten zu zahlen – nachdem ihre Klage, in der der „Lollipop“-Rapper beschuldigt worden war, den Mann mit einer Waffe in der Hand geschlagen zu haben, abgewiesen wurde.

Laut einem am Mittwoch unterzeichneten und ROLLING STONE vorliegenden Urteil haften Kläger Christian Carlos und sein Anwalt gemeinsam für die Geldstrafe und die Prozesskosten, nachdem das Gericht im April festgestellt hatte, dass sie wiederholt gegen richterliche Anordnungen verstoßen hatten. Der Richter beendete daraufhin das Verfahren und strich einen für August angesetzten Prozesstermin.

„Das Gericht verhängt abschließende Sanktionen, weil der Kläger es vorsätzlich abgelehnt hat, drei Anordnungen zur Beweisoffenlegung über einen Zeitraum von fast zehn Monaten zu befolgen, dem Gericht gegenüber aktiv falsche Angaben zur Compliance gemacht hat und bis zum 21. April 2026 keinerlei Antworten eingereicht hatte“, heißt es in der jüngsten Entscheidung des Richters. Anwälte von Lil Wayne und Carlos reagierten am Donnerstag nicht auf Anfragen von ROLLING STONE.

Die Vorwürfe im Detail

Carlos hatte seine Klage im Dezember 2023 eingereicht. Der Sicherheitsmitarbeiter behauptete, der Musiker – bürgerlicher Name Dwayne Michael Carter Jr. – habe ihm ein halbautomatisches Gewehr „als Drohung“ entgegengehalten und ihn mit der Faust ans Ohr geschlagen. Der Vorfall soll sich in Carters Wohnsitz in Hidden Hills, Kalifornien, ereignet haben.

„Der Kläger erlitt schwere emotionale Traumata und musste sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), die direkt auf diesen Vorfall zurückzuführen ist, in psychiatrische Behandlung begeben“, hieß es in der Klageschrift. Carlos machte geltend, durch den angeblichen Angriff medizinische Kosten angehäuft sowie Lohn- und Verdienstausfälle erlitten zu haben.

Das Los Angeles County Sheriff’s Department hatte ROLLING STONE zuvor mitgeteilt, es ermittle wegen einer „verbalen Auseinandersetzung“ zwischen einem Sicherheitsmitarbeiter und einem erwachsenen Mann, der am 1. Dezember 2021 an der Adresse in Hidden Hills angeblich „eine Schusswaffe gezeigt“ habe. Carter wurde von der Behörde nicht namentlich genannt, die Stellungnahme wurde jedoch als Reaktion auf eine Anfrage abgegeben, in der der Rapper ausdrücklich erwähnt worden war.

Carters Umfeld dementiert

Anonyme Quellen aus Ermittlerkreisen berichteten TMZ zufolge, Carter habe dem Sicherheitsmann vorgeworfen, Fotos gemacht und diese an die Medien weitergegeben zu haben. Quellen aus Carters Umfeld dementierten den Vorfall und erklärten, der Rapper besitze keine Waffe, wie TMZ berichtete.

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