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Linkin Park wollen ohne Chester Bennington weitermachen


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Nach dem Freitod Chester Benningtons im Juli 2017 befanden sich die verbliebenen Mitglieder von Linkin Park zunächst in einer Schockstarre, von der sie sich nur langsam lösen konnten. Mike Shinoda brachte nun am Donnerstag (25. Januar) eine – wie er es nennt – „posttraumatische“ EP mit drei neuen Songs heraus. Die Stücke dienen dem Musiker als Verarbeitung des Geschehens und spiegeln auch die emotionalen Momente, die sich nach der Tragödie ereigneten.

In den vergangenen Monaten haben Fans immer wieder spekuliert, wie es mit Linkin Park weitergehen könnte. Wie es aussieht, wollen die Musiker tatsächlich weiter unter dem Bandnamen Platten herausbringen. So schrieb Mike Shinoda unmittelbar nach der Veröffentlichung der neuen EP: „Ich habe die Absicht, mit LP weiterzumachen, und die Jungs fühlen sich genauso. Wir haben eine Menge Umbauarbeiten zu erledigen und Fragen zu beantworten, also wird es Zeit brauchen.“ Was das genau heißt, wollte der 40-Jährige aber zunächst nicht erläutern.

Gibt es bald neue Songs von Linkin Park ohne Chester Bennington?

Im Zusammenhang mit der Solo-Aufnahme sagte er allerdings: „Die letzten sechs Monate waren eine Achterbahnfahrt. Inmitten des Chaos habe ich begonnen, große Dankbarkeit zu empfinden – für all die Ehrungen und Unterstützungsbotschaften, für die Karriere, die Sie mir ermöglicht haben, und für die einfache Möglichkeit, etwas zu schaffen.“

Die EP enthält die Lieder „Place To Start“, „Over Again“ und „Watching As I Fall“. Große Teile der Tracks befassen sich in den Texten mit der Herkulesaufgabe, als Musiker ohne den Freund und Kollegen Bennington weiterzumachen. Im Oktober des vergangenen Jahres hatten sich Linkin Park zum ersten Mal zur eigene Zukunft geäußert und dabei offengelassen, wie es weitergehen soll. Ein Ende der Gruppe wollten sie dabei zunächst nicht verkünden, allerdings eine weitere LP mit letzten Songs, bei denen Bennington dabei war. Allerdings entschieden sich die Musiker auch, drei geplante Gigs in Japan abzusagen.


zum Beitrag auf Rolling Stone



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