Search Toggle menu

Literaturnobelpreis: Warum Bob Dylan kam und alle in Erstaunen versetzt hat

Nun kam er doch– und ging dann doch recht schnell wieder. Öffentlich war die Sache auch nicht.

Am Samstag nahm Bob Dylan den Literaturnobelpreis in Stockholm entgegen, die weltweit wichtigste literarische Auszeichnung war ihm im vergangenen November verliehen worden. Der 75-Jährige löste – unter Fans wie auch innerhalb der Schwedischen Akademie – eine Kontroverse aus, weil er nicht zur Verleihung reiste und sich auch sonst zierte, die erfreuliche Vergabe zu kommentieren. Patti Smith kam dann zur Gala und trug Dylans „The Times They Are A-Changin’“ vor.

Zwölf Nobel-Mitglieder waren anwesend

Bob Dylan bekam nun die Goldmedaille, in Anwesenheit von 12 Jury-Mitgliedern, während einer „privaten Feier in Stockholm“. Der Musiker befand sich sowieso in Schweden, er ist auf seiner Neverending Tour. Am Abend trat er mit Band in der schwedischen Hauptstadt auf.

Fiona Adams Redferns

„Suspiria“-Regisseur Luca Guadagnino will Bob Dylans „Blood on the Tracks“ verfilmen

Nachdem Bob Dylan eine weitere Bootleg-Serie angekündigt hat – diesmal zum 1975 erschienenen Longplayer „Blood on the Tracks“ –, soll in Zukunft ein weiteres Projekt um das epische Werk des Künstlers erscheinen. So will Luca Guadagnino das Album in eine Filmadaption verarbeiten. Der „Suspiria“-Regisseur erklärte gegenüber dem „New Yorker“-Magazin, dass ein Produzent von „Call Me By Your Name“ die darstellerischen Rechte an der Platte erstanden und ihn gebeten hätte, diese in einen Film zu verwandeln. Guadagnino soll unter der Bedingung eingewilligt haben, dass Richard LaGravernese das Drehbuch schreibt. Der Regisseur hatte den Autor zuvor nie getroffen. Adaption für „Blood on the…
Weiterlesen
Zur Startseite