„The Freewheelin’ Bob Dylan“-Fotograf Don Hunstein gestorben

Fotograf Don Hunstein ist am Wochenende im Alter von 88 Jahren gestorben. Musikfans dürften den Bildkünstler vor allem durch viele großartige Schwarz-Weiß-Fotografien von Jazz-Legenden wie Miles Davis, John Coltrane und Thelonius Monk aus den 60er-Jahren kennen.

Weltbekannt wurde aber vor allem ein Bild von Bob Dylan, das er für das Cover von „Freewheelin’ Bob Dylan“ (1963) gestaltete. Zu sehen sind darauf der Musiker und seine damalige Freundin Suze Rotolo leicht fröstelnd vor dem Apartment des Singer-Songwriters in Greenwich Village.

Dylan-Shooting misslang zunächst

Vor einigen Jahren sagte Hunstein in einem Interview mit dem „Chronicle“, wie stolz er auf die Fotografie sei. „Es ist völlig anders als all seine anderen Cover“, so der Künstler. „Das liegt, glaube ich daran, dass Suze dabei war und er sich deswegen einfach gut fühlte. Das sieht man auch.“

Eigentlich hatte Hunstein das Paar in Dylans Wohnung gefilmt, doch alle Beteiligten waren nicht zufrieden mit dem Ergebnis, weswegen sie das Shooting spontan auf die Straße verlagerten.


„Suspiria“-Regisseur Luca Guadagnino will Bob Dylans „Blood on the Tracks“ verfilmen

Nachdem Bob Dylan eine weitere Bootleg-Serie angekündigt hat – diesmal zum 1975 erschienenen Longplayer „Blood on the Tracks“ –, soll in Zukunft ein weiteres Projekt um das epische Werk des Künstlers erscheinen. So will Luca Guadagnino das Album in eine Filmadaption verarbeiten. Der „Suspiria“-Regisseur erklärte gegenüber dem „New Yorker“-Magazin, dass ein Produzent von „Call Me By Your Name“ die darstellerischen Rechte an der Platte erstanden und ihn gebeten hätte, diese in einen Film zu verwandeln. Guadagnino soll unter der Bedingung eingewilligt haben, dass Richard LaGravernese das Drehbuch schreibt. Der Regisseur hatte den Autor zuvor nie getroffen. Adaption für „Blood on the…
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