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Madonna sitzt in der Badewanne und sagt: Corona hat „uns alle gleich gemacht“

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COVID-19 zieht etliche Promi-Botschaften nach sich. Dass sich darunter auch obskure finden, lässt sich nicht vermeiden. Madonna hat der Welt via Twitter gezeigt, wie man ganz besonders kitschig mit dem Thema umgehen kann. Die Musikerin sitzt in ihrer Badewanne, Blüten treiben im Wasser und melancholische Klaviermusik begleitet die Szene. Ihre Stimmfarbe ist bedacht, die Pausen zwischen den Worten haben ein monumentales Gewicht…

https://twitter.com/Madonna/status/1241768707631841281

Es ist schwierig: Soll man die Botschaft von Madonna ernst nehmen oder belächeln? Lachen ist ja bekanntlich gesund. Wobei die 61-Jährige im Kern interessante Worte verliert – doch der Rahmen, die augenscheinliche Zur-Schau-Stellung, wirkt wenig authentisch. „Das ist die Sache mit COVID-19, es kümmert sich nicht darum, wie reich man ist, wie berühmt man ist, wie lustig man ist, wie klug man ist, wo man lebt, wie alt man ist, welche erstaunlichen Geschichten man erzählen kann“, sagt sie.

Twitter-Video: Madonna philosophiert in der Badewanne

Madonna spricht im Corona-Kontext vom „großen Gleichmacher“. Doch die Lehrstunde in Philosophie ist noch nicht vorbei: „Und das Schreckliche daran ist das Tolle daran. Das Schreckliche daran ist, dass es uns alle gleich gemacht hat, in vielerlei Hinsicht. Und das Wunderbare daran ist, dass es uns alle gleich gemacht hat, in vielerlei Hinsicht.“ Ob die Worte als weises Denkmahl einer historischen Pandemie in die Geschichte eingehen, ist fraglich.

Das Ende fällt düster aus: „Wir sitzen alle im selben Boot. Und wenn das Schiff untergeht, gehen wir alle zusammen unter.“ Die einen in überfüllten Krankenhäusern, die anderen in mit Blüten gefüllten Badewannen.



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