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Ex-Management: Johnny Depp beschäftigt Gehilfen, der seine Drehbücher für ihn lernt

Johnny Depp soll einen ordentlichen Hang zum Geld rausschmeißen haben – nachdem Anfang des Jahres bekannt wurde, dass der 53-Jährige nahezu vor dem finanziellen Ruin stehen soll, wurden Gerüchte laut, der Filmstar gebe über zwei Millionen Dollar pro Monat aus. Das berichtet der „Hollywood Reporter“.

Eine Kanone für drei Millionen

Weitere Teile seines üppigen Gehalts gingen, so das Blatt, für mal mehr, mal weniger vernünftige Dinge drauf: Etwa zehn Millionen Dollar für die finanzielle Unterstützung von Familienmitgliedern; zirka ein Drittel dieses Betrags soll es den US-Amerikaner gekostet haben, eine Kanone anfertigen zu lassen, welche die Funktion hatte, die Asche des verstorbenen Autors Hunter S. Thompson in die Luft zu schießen.

Die Lösung? Eine Klage!

Weil Depp dann irgendwann doch gemerkt haben soll, dass seine monetäre Situation längst nicht so locker liefe, wie sein Verhalten vermuten lasse, habe eine Lösung hergemusst – und die habe gehießen: Die Leute verklagen, die sich um das Geld kümmerten. Im Falle des Schauspielers waren die Beschuldigten „The Management Group“, sie hätten laut Depp zu Unrecht 28 Millionen US-Dollar Erfolgshonorar berechnet und seien generell unverantwortlich mit seinem Geld umgegangen.

Wenn Johnny Depp nicht gerade schauspielert, spielt er Gitarre in der Band Hollywood Vampires.
Wenn Johnny Depp nicht gerade schauspielert, spielt er Gitarre in der Band Hollywood Vampires.

Pleite, weil zu faul

Doch die „Management Group“ schoss zurück und klagte ebenfalls – wodurch letztendlich auch all die obengenannten geldverschwenderischen Handlungen offengelegt worden sein. Kürzlich behauptete der Anwalt des beklagten Dienstleisters zudem: Johnny Depp soll regelmäßig weitere hunderttausende Dollar ausgeben – für jemanden, der ihm bei Dreharbeiten seinen Text vorsagt, damit er sich diesen nicht mehr selbst merken muss. Einfach gesagt: „The Management Group“ behauptet, der Schauspieler sei unter anderem deshalb pleite, weil er zu faul sei, seinen Job mit all seinen Vor- und Nachteilen auszuüben.

Nur spendabel oder „psychisch krank“

Zudem ließ die Beraterfirma wissen, dass Depp nie auf irgendwen gehört habe, auch nicht auf sie – zu wichtig sei ihm sein extravaganter, verschwenderischer Lebensstil; er und seine Schwester, die gleichzeitig auch seine Managerin ist, sollen allerdings zu jeder Zeit um die hohen Ausgaben gewusst haben. Der Anwalt der „Management Group“, Michael Kump, glaubt außerdem, dass Johnny Depp an einer psychisch begründeten Kaufsucht leide und wolle dies durch eine ärztliche Untersuchung beweisen lassen.

„Das ist mein Ding“

Der Schauspieler selbst scheint sich um seine Situation keine Sorgen zu machen: „Es ist mein Geld. Und selbst wenn ich 15 000 Wattebäusche am Tag kaufen würde, dann wäre das immer noch meine Sache“, sagt Depp.

Andreas Rentz Getty Images


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