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Mando Diao im Interview: „Unser Spirit: Nichts überanalysieren!“

Am Freitag, dem 12. Mai, erscheint das inzwischen achte Studioalbum von Mando Diao, mit dem Titel „Good Times“. Auch nach gut zwanzig Jahren zählen sie zu den erfolgreichsten schwedischen Rockbands. ROLLING STONE traf Sänger Björn Dixgård und Gitarrist Jens Siverstedt zum Gespräch über das neue Werk, die Indiepop-Welle der Nullerjahre – und die Lust am Angeln.

Rolling Stone: Euer neues Album „Good Times“ erscheint am 12. Mai. Vor drei Jahren habt ihr euer letztes Werk „Ælita“ herausgebracht, das von Synthesizer-Pop und einem generellen 80er-Gefühl geprägt war. Jetzt seid ihr zum Rock zurückgekehrt. Warum?

Björn Dixgård: Wir hatten kein klares Konzept vor Augen, dem wir bei der Arbeit am Album strikt hätten folgen wollen. Als wir „Ælita“ gemacht haben, hatten wir einfach diesen Drang, mal mit Synthesizern zu arbeiten, mit Klang und Effekten zu spielen – das war eine von vielen Arten, Musik zu komponieren, und irgendwann werden wir eine Platte, die wie „Ælita“ klingt, bestimmt wieder aufnehmen. „Good Times“ vereint viele Aspekte unseres Lebens, es ist ein bisschen was Neues und ein bisschen „back to the roots.“

Mando Diao

RS: Spürt ihr denn einen Druck, euch festlegen zu müssen?

Björn: Ich fände es ziemlich blöd, sich festzulegen, weil man sich damit selbst Fesseln anlegt. Es ist viel produktiver, das zu tun, wonach man sich im Moment fühlt, und so arbeiten wir auch schon immer. Dadurch, dass wir nie jemandem erzählen, dass wir eine neue Platte in Angriff nehmen, sind wir immer recht unabhängig: Uns redet niemand rein, und wir haben keinen Druck von außen.

Jens Siverstedt: Wir haben uns für die Platte viel Zeit genommen – haben mal an einem Song rumprobiert, ihn beiseite gelegt und ihn vier Monate später wieder aufgenommen, um damit weiterzuarbeiten.

Björn: Das stimmt, und wir haben versucht, alle „Fehler“ einfach so zu lassen, was das Album authentischer machen soll, damit es sich nicht zu glattgebügelt anhört. Wir wollten, dass unsere Songs diesmal unverfälscht klingen und ohne große Effekte auskommen.

Florian Stangl


John Frusciante veröffentlicht neues Solo-Album „Look Down, See Us“

John Frusciante hat seine Solokarriere, auch nach seiner Rückkehr zu den Red Hot Chili Peppers, nicht aufgegeben. Unter dem Künstlernamen „Trickfinger“ veröffentlichte dieser vergangenen Freitag ein neues und zum freien Streamen verfügbares Album mit dem Titel „Look Down, See Us“. Und als wäre das nicht genug, setzt Frusciante noch einen darauf: zwei weitere Alben sollen in den kommenden Monaten noch folgen. Musik für Gehirn und Körper Mit „Look Down, See Us“ widmet sich Frusciante erneut dem Acid House, eine Stilart der House-Musik, die sich besonders in 80er-Jahren großer Beliebtheit erfreute. Erschienen ist das Album unter Frusciantes neuem Musiklabel „Evar Records“,…
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