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Metallica: Neues Album braucht quälend lange Zeit


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Gut Ding will Weile haben – dieses Sprichwort scheint auch für die neue Studio-LP von Metallica zu gelten. Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich hat sich nun in einem Interview zum aktuellen Stand der Arbeit am nächsten Album der Band geäußert und angedeutet, dass die Metal-Veteranen beim Songwriting extrem langsam vorgingen.

Die für ungeduldige Fans eher entmutigende Aussage erfolgte in einem Zoom-Call anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von „Lightning to the Nations“ von Diamond Head. Dessen Gitarrist und Gründungsmitglied Brian Tatler erzählte der Drummer einige Details über die Produktion eines neuen Albums in Corona-Zeiten.

Kaum Möglichkeiten für Metallica, zusammen zu spielen

„Das sind die verrücktesten Zeiten und nichts bessert sich wirklich“, so Ulrich laut „Classic Rock“. „Es gibt schon ein bisschen Bewegung nach vorne, aber es ist derzeit schwer, viel hinzubekommen, wenn wir nicht zusammen sind.“ Insgesamt sei das Tempo beim Songwriting irgendwie alles andere als „on fire“.

Entmutigen lassen wolle sich die Band dadurch aber nicht, schon weil es ihnen laut Ulrich um eine wirklich gute neue Platte gehe. „Bei Metallica lieben wir den kreativen Prozess, und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass wir jemals aufhören werden, Alben zu machen“, fügte er hinzu.

Für den ROLLING STONE sprach Lars Ulrich mit Phoebe Bridgers (die ein großer Fan von „St. Anger“ ist) bereits im vergangenen Jahr ebenfalls über die Entwicklung der neuen Songs. Der Sängerin sagte er: „Dieser ganze Mist – Pandemie, Brände, Politik, Rassismus, schaut man sich den Zustand der Welt an, ist es so leicht depressiv zu werden. Aber wenn ich schreibe, freue ich mich immer auf das, was als nächstes kommt.“

Zuletzt veröffentlichten Metallica im Jahr 2016 eine LP, „Hardwired… to Self-Destruct“. Natürlich ein Bestseller – und in 57 Ländenr auf Platz eins der Album-Charts.


K.I.Z. geben witzige Fake-PK zu ihrem neuen Album

Am 28. Mai bringen K.I.Z. ihre neue Platte „Rap über Hass“ heraus. Die Hip-Hop-Formation um die Musiker Tarek, Maxim und Nico gab nun schon am Donnerstag (11. Februar) eine kleine Vorausschau, was die neuen Songs inspiriert hat und wie die Band sie im Corona-Modus aufnahm. Dazu veranstalteten K.I.Z. eine Pressekonferenz, die auch live ins Netz gestreamt wurde. Hier konnten Pressevertreter ihre Fragen loswerden. Doch schon nach der Einleitungsfrage („Warum zur Hölle hat das so lange gedauert mit dem neuen Album?“) beschwert sich der erste Musiker über das falsche alkoholische Getränk, das vor ihm steht. Dann die Antwort von Nico: „Wir…
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