Metallica: Lars Ulrich ein schlechter Drummer? „Ich muss niemandem etwas beweisen!“


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Im Gespräch mit dem Metallica-Fanclub-Magazin „So What!“ sprach Lars Ulrich darüber, wie er in all den Jahren mit der zuweilen giftigen Kritik an seinem Schlagzeugspiel umgegangen ist.

Immer wieder machten sich Kritiker lustig über seine Art, das Drumkit zu versohlen – zugleich enthüllte die Doku „Some Kind Of Monster“ Ulrichs nicht ganz einfachen Umgang mit den Kollegen, was in der Vergangenheit zu einem permanenten Machtkampf zwischen Sänger Hetfield und ihm führte. Anhänger der Band gingen auch deswegen deutlich auf Distanz zu dem Musiker.

Lars Ulrich liest nichts mehr, was über Metallica geschrieben wird

Solche kritischen Einschätzungen scheinen ihn aber kaum zu stören: „Anders als vor Jahren lese ich im Grunde keines der Interviews, die die anderen Jungs machen. Vor 20 oder 30 Jahren saßen wir alle da und lasen verdammt noch mal jede Seite von „Kerrang!“ und jede Seite des „Circus“-Magazins, um zu sehen, was so über uns gesagt wurde und was die anderen Bandmitglieder selber von sich gaben, was James [Hetfield] über dies und das dachte. Jetzt ist da kaum noch etwas von zu hören. Ich lese auch nicht wirklich, was die Leute über Metallica sagen.“

Nicht davon bedeute ihm wirklich etwas, betonte Ulrich. „Es ist alles gut, ich habe nichts mehr zu beweisen, also nehme ich das alles gar nicht wahr.“ Insofern sei er auch immun gegen jede Form der abschätzigen Kritik. Dabei verneint der inzwischen 56-Jährige gar nicht, dass er in den Anfangsjahren der Band ein ziemlich lausiger Schlagzeuger war. „Aber nun, 30 Jahre später, stimmt es einfach nicht mehr“, so Ulrich

Das Gründungsmitglied Ulrich ist trotz aller Häme schon lange das eigentliche Sprachrohr der Band. Zuletzt gab er eine Einschätzung ab, wann Metallica wieder auf Tour kommen werden (Spoiler: nicht so bald!) und welcher Song ihn dazu motivierte, Rockstar zu werden.


Eddie Van Halen wird mit Beitrag bei „Rock & Roll Hall Of Fame“ geehrt

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