Nach Trump-Sieg: Die PARTEI wirbt für Aufnahme von US-Flüchtlingen

Noch bevor feststand, dass Donald Trump ins Weiße Haus einziehen würde (der Trend sich aber eindeutig in seine Richtung bewegte), reagierte Die PARTEI, die von Martin Sonneborn gegründete Satirepartei, mit einem Facebook-Post, der das Entsetzen der letzten Stunden mit schwarzem Humor auf den Punkt bringt.

In dem Posting wirbt Die PARTEI damit, dass man nun nach den Briten und ihrem Brexit natürlich auch die Amerikaner aufnehmen würde. Ein Bild zeigt eine US-Flagge, die Freiheitsstatue und den längst europaweit bekannten Slogan „Refugees Welcome“.

Einwanderung nur unter einer Bedingung

Eine Bedingung gibt es dann aber doch, die die Amerikaner bei ihrer Überfahrt nach Good Ol‘ Germany akzeptieren müssten: Waffen sind keine erlaubt, sie müssen in Amerika zurückgelassen werden.

Kooperation

Wie in den letzten Jahren schon öfter zu beobachten wird die Satire allerdings manchmal von der Realität überholt. So meldete die „New York Times“ in der Nacht, dass die Website der kanadischen Einwanderungsbehörde nach den ersten Wahlergebnissen, die auf Trump hindeuteten, unter dem Ansturm der Interessenten aus den USA zusammenbrach.

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ROLLING-STONE-Redakteur Arne Willander über die Wahlnacht der langen Gesichter


Robert Crumb rechnet mit dem hässlichen, rassistischen „Amerika“ ab

Robert Crumb ist nicht ohne Grund nach Frankreich emigriert, der „19th-Cen­tury Man“ (Crumb über Crumb) hat sich bewusst für die „Alte Welt“ entschieden – und gegen die hochindustrialisierten, durchkapitalisierten, hässlichen, rassistischen, gewalttätigen, vollends auf den Hund gekommenen USA. Wenn Crumb mit dem Zeichenstift über sein Land und seine Leute meditiert, dann trägt er von Anfang an eine gewaltige Hasslatte vor sich her. Die Gegenkultur liebt ihn für sein wütendes Zivilisa­tions-Bashing und das kulturkonservative Gemecker gegen einen Staat, der seine Bürger zu angepassten Konsumenten abrichten will – und übersieht dabei, dass er über „Losungen brüllende Radikale“, die „Alternativkultur der Jugend“ und ihren…
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