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Neil Young spuckt Gift und Galle wegen Google, Amazon und Facebook

Seit Jahr und Tag behauptet Google, dass das erklärte Unternehmensziel sei, nichts Böses zu tun. Für Neil Young ist das reiner Zynismus, wie er am Freitag (23. Februar) mit einem jetzt schon berüchtigten Wutanfall in einem Beitrag auf seiner Homepage und den „Neil Young Archives“ kundtat. Der Musiker beschuldigte Google und andere Technikunternehmen ihren Reichtum auf dem Rücken der Musik aufzubauen und den Künstlern nichts zu zahlen.

Young: „Heute, im Zeitalter von Facebook, Google und Amazon, ist es schwer zu sagen, ob ein neuer Musikkünstler es so machen kann, wie wir es einst hinbekommen haben. Die Tech-Giganten haben einen Weg gefunden, die ganze großartige Musik von jedermann aus allen Zeiten zu nutzen, ohne dabei die Menge der abgespielten Songs eines Künstlers zu melden oder den Musikern einen verf***** Cent zu zahlen. Sind das nicht echt tolle Firmen? Man fragt sich, woher die nächste Künstlergeneration kommen soll. Wie werden sie all das nur überleben?“

Neil Young

Google: Firmenmotto hat sich geändert

Der 72-Jährige gab zwar zu, dass Google zwar in den letzten Jahren mit Bezug auf Musik ein wenig andere Vorstellungen entwickelt habe, aber wenn es um die Vergütung der Musiker ginge, sei alles beim Alten geblieben. Zum Schaden der Künstler. „’Sei nicht böse‘, das war Googles Firmenmotto, als sie Usern die Möglichkeit gaben, Piratenseiten zu finden und nicht für Musik zu bezahlen!“, so Young. „Ein erstaunlicher technischer Durchbruch! Unterdessen machen sie viele Dollars mit Anzeigen, die die Leute lesen, während sie Musik hören.“

Kooperation

Google hat inzwischen sein Firmenmotto tatsächlich geändert und behauptet nun, stets das Richtige tun zu wollen („Do the Right Thing“), anstatt Böses zu vermeiden. „Aber sonst hat sich nichts geändert, da sie weiterhin die Musiker ausbeuten und ihren Reichtum auf dem Rücken der Künstler mehren und ihnen nichts zahlen“, schrieb der Songwriter, der gerade mit Promise Of The Real eine neue Platte herausgebracht hat. „WOW! Brillanter technischer Durchbruch! Übrigens, Google ist YouTube. Ratet mal, wer der Nächste ist.“

Francesco Prandoni Redferns

Macaulay Culkin ist wieder „Kevin – Allein zu Haus“ - und wird von Google gerettet!

„Mom? Dad?“, schreit Kevin McAllister in das leere Haus in Chicago – seine Familie ist weg in Paris, hat den kleinen Jungen aus Versehen zu Hause vergessen. Diese Szene aus „Kevin – Allein zu Haus“ schrieb Filmgeschichte. Nur ist Kevin in einem neuen Video nicht acht Jahre alt, wie im Original, sondern bereits 38. Für einen Werbespot von Google ist Macaulay Culkin knapp 30 Jahre nach Erscheinung der Komödie erneut in die Rolle des Buben geschlüpft. Dabei stellt der Schauspieler einige Szenen im Hause McAllister nach. Nur hat er diesmal einen Mitspieler: den Google Home Assistant, der das (Über-)Leben Kevins etwas…
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