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Neil Young verlässt Facebook wegen „Verbreitung von Falschinformationen“

Neil Young nimmt Abschied von Facebook zu verlassen, weil ihm der Laden zu „rechts“ sei. Unabhängig davon hatte die Social-Media-Website erst kürzlich deutlich gemacht, dass sie politische Anzeigen nicht entfernen wird, unabhängig davon, ob die von ihnen präsentierten Fakten wahr sind.

Der 74-Jährige dachte über seinen Schritt schon seit einiger Zeit nach und wog in einem Beitrag im eigenen „Neil-Young- Archiv“ seine widersprüchlichen Gefühle ab: „FB gibt dir mehr, als du willst, und es ist nicht alles gut. Vieles davon ist sehr schlechte Fehlinformation über politische Kampagnen und Anzeigen, die völlige Unwahrheiten sind.“ Der Sänger erklärte weiter: „Wenn wir Facebook allein ließen, würden wir die Kommunikation mit Millionen verlieren. Wenn wir weiterhin auf Facebook sind, geraten wir in Konflikt damit, wer wir eigentlich sind.“

Neil Young – „Colorado“ auf Amazon

Der „Heart of Gold“-Star ist eine Ikone mit Fans aus allen Altersschichten. Facebook verzeichnet ein schnelles Wachstum mit Nutzern ab 55 Jahren – seine Entscheidung, die Plattform zu verlassen, würde den Sänger wahrscheinlich mehr Fan-Interaktion kosten als eine jüngere Künstlerin wie Billie Eilish. Doch Young hat seine Entscheidung getroffen.

In einer kurzen Stellungnahme kündigte der Songwriter an:

Facebook wird wegen des Sponsorings der jährlichen Gala der Federalist Society, der mächtigen rechten Organisation hinter der Ernennung des konservativen Obersten Gerichtshofs Brett Kavanaugh, kritisiert.

Diese Entwicklung der Ereignisse sowie die falschen Informationen, die der Öffentlichkeit regelmäßig auf Facebook zur Verfügung gestellt werden, haben uns veranlasst, unsere Nutzungsrichtlinien neu zu bewerten und zu ändern.

Ich glaube nicht, dass eine Social-Seite offensichtliche Verpflichtungen gegenüber der einen oder anderen Seite der Politik eingehen sollte. Das verwirrt die Leser nur weiter hinsichtlich der Wahrhaftigkeit in der Berichterstattung und Botschaft.

NYA, das nicht mehr an weiteren Kontakten zu FACEBOOK interessiert ist, wird die Nutzung einstellen.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen dadurch entstehen könnten.

Danke,
NY

Die Entscheidung fällt einen Monat nach der Veröffentlichung seines neuen Albums „Colorado“. Die kanadische Musiker-Ikone hatte in letzter Zeit schon einmal mit US-Politik zu kämpfen: Vor zwei Wochen wurde Youngs Staatsbügerschaftsantrag wegen seines Marihuanakonsums verzögert – Grund dafür war eine neue Regelung, die unter Trump eingeführt wurde.


Die besten Live-Alben aller Zeiten: Neil Young - „Live Rust“

Die Kapuzenmännchen und das überdimensionale Equipment, der ganz in Weiß gewandete Neil Young, seine derben Crazy-Horse-Kumpanen und dieser SOUND: Der Konzertfilm „Rust Never Sleeps“ wird niemals langweilig, egal, wie oft man ihn sieht. Aber auch ohne die Bilder haut einen die schiere Wucht dieser Musik um. „Live Rust“, im Herbst 1978 bei diversen Konzerten mitgeschnitten, versammelt nicht nur etliche der definitiven Lieder im Young-Repertoire, es hat auch den perfekten Spannungsbogen! Zuerst lullt er einen mit „Sugar Mountain“ und „I Am A Child“ ganz zart ein, doch schon beim Rock’n’Roll-Abgesang „My My, Hey Hey“ und der Junkie-Ballade „The Needle And The…
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