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Neues Statement von „Sigur Rós“-Ex-Drummer: „Ich habe nichts getan!“


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Seit dem 01. Oktober ist Orri Páll Dýrason nicht mehr Schlagzeuger von Sigur Rós – der Schlagzeuger hat Konsequenzen gezogen, nachdem eine Frau ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen hat. Nun äußerte sich der Musiker erneut zu der Sache: „Mein Kommentar: Ich habe nichts getan!“

Dýrason bestreitet die Anschuldigungen in einem Statement gegenüber er News-Seite „Pitchfork“ vehement – es habe keinen Sex gegeben, auch keinen, der nicht einvernehmlich ablief. Sie hätten in jener Nacht lediglich geredet und getrunken. Nun wolle er alles tun, um sich „aus diesem Albtraum zu befreien“. Aus Respekt gegenüber denen, die wirklich unter sexueller Gewalt leiden, wolle er dies jedoch nicht öffentlich tun. Im Moment wolle der Musiker nichts weiter dazu sagen, er versprach allerdings, dass er sich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich äußern werde. Das Gerücht, dass der Schlagzeuger Boyd eine E-Mail geschickt habe, bestätigte er allerdings. Darin habe gestanden: Es tut mir so leid, dass du das durchmachen musst. Aber meine Erinnerungen an jene Nacht unterscheiden sich von deinen.“

Vorwurf der sexuellen Belästigung

Dýrason soll am 9. Januar 2013 eine Frau namens Megan Boyd in West Hollywood sexuell belästigt haben. Die damals 26-Jährige habe in einem Stripclub gearbeitet und hatte den Musiker gegen 3 Uhr morgens beim Rauchen auf der Straße kennengelernt. Sie sei daraufhin mit ihm nach Hause gegangen und betrunken eingeschlafen. Danach soll sich Dýrason an ihr vergangen haben.

„Ich erwachte zweimal in der Nacht mit dem Gefühl, dass er in mich eindrang. Alles geschah ohne meine Einwilligung. Ich fragte mich selbst, warum ich nicht einfach ging. Aber ich war betrunken, todmüde und im Schock. Damals gab es auch keinen Fahrdienst wie Uber. Aber das spielt auch keine Rolle: Niemand verdient es, vergewaltigt, angefasst, geleckt oder gefickt zu werden OHNE EINWILLIGUNG.“

Boyd erklärte, sie habe „aus verschiedenen Gründen“ lange Jahre geschwiegen, zum Beispiel, „weil ich mich selbst für unverantwortlich hielt, ihm vertraut zu haben. Er spielte in einer Band, die ich liebte, ich respektierte ihn als Künstler.“ Einer der Gründe, warum sie jetzt ihr Schweigen brach: Dýrason soll mit einer Aktivistin für Frauenrechte zusammen sein, die auch den SlutWalk in Reykjavík mitorganisiert hat. Das habe sie „rasend wütend“ gemacht.

 


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