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Nicki Minaj gibt Privat-Auftritt für Angolas Diktator – Proteste zwecklos


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Geld ist nicht alles – sollte man meinen. Und dennoch scheinen gerade diejenigen, die eh schon im Überfluss leben, nie genug davon zu bekommen. Denn wenn mit dicken Scheinen gewunken wird, haben für einige Stars nicht mal mehr moralische Fragen Gewicht.

So entschied sich Nicki Minaj trotz heftiger Gegenwehr der Human Rights Foundation dafür, für Angolas Staatschef aufzutreten. Minaj kam damit dem Wunsch der reichsten Frau Afrikas, der Tochter des Diktators Jose Eduardo dos Santos, für ein Privatkonzert in Luanda nach. Für ihren Gig am vergangenen Wochenende soll die Sängerin ganze zwei Millionen Franken kassiert haben.

Sie trat im Rahmen der Weihnachtsfeier der staatlich kontrollierten Firma Unitel auf, welche von der Tochter des Machthabers geleitet wird. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch machte bereits auf die repressive Politik, die allumfassende Korruption und die Behinderung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit Angolas aufmerksam. Entsprechend fassungslos reagierte man bei der US-amerikanischen Human Rights Foundation, als Minajs Pläne bekannt wurden. Die Organisation richtete einen offenen Brief an die Rapperin, um sie davon abzuhalten. Doch die ließ dieses Erbitten kalt, postete stattdessen ein Foto von sich und der Tochter des Diktators.

In schlechter Gesellschaft

Damit reiht sich Nicki Minaj in eine ganze Gruppe von Stars ein, die sich für private Anlässe von diktatorischen Machthabern engagieren lassen. Vor ihr taten dies unter anderem die Industrial-Band Laibach, die für Kim Jong-un in Nordkorea spielte. Auch Jennifer Lopez konnte dem Reiz des Geldes nicht widerstehen und gab dem turkmenischen Präsidenten Gurbanguli Berdimuchamedow ein Geburtstagsständchen. 2011 scharrte der tschetschenischen Machthaber Ramsan Kadyrow gleich mehrere VIPs, nämlich Hillary Swank, Geigerin Vanessa Mae und Jean-Claude Van Damme, um sich.


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