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Noch ist es nicht zu spät: „Prince-Gesetz“ soll Missbrauch der Persönlichkeitsrechte verhindern


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Der Staat Minnesota hat einen Gesetzesentwurf vorliegen, nach dem das Image und die Namensrechte von Prominenten stärkerer Kontrolle unterliegen sollen. Der Name des geplanten Gesetzes, passend zu einem aktuellen Anlass: PRINCE. Das wäre die Abkürzung für Personal Rights in Names Can Endure Act.

Das geplante Gesetz sieht vor, dass Unbefugten untersagt werden kann das Vermächtnis Prominenter für kommerzielle Zwecke auszunutzen. Seit 9. Mai liegt der Entwurf dem Senat des Bundesstaats vor, die Legislaturperiode dauert noch zwei Wochen. Das könnte reichen für eine Umsetzung in nächster Zeit.

Das Gesetz umfasse den Schutz verschiedener Rechte verstorbener Personen. Darunter fällt der Schutz des Namens, des Images, der Stimme und der Unterschrift. Geschützt würden alle Menschen bis zu 50 Jahre nach deren Tod. Das Gesetz träte auch in Kraft für diejenigen, die vor Verabschiedung des „PRINCE Acts“ verstorben sind – und würde sich auch auf Nicht-Prominente beziehen.

Seit dem Tod von Prince am 21. April gab es verschiedene Trauerfeiern für den Musiker. Außerdem fluten nicht lizensierte Songs das Netz.

Am Mittwoch schon will der Senat den Antrag verhandeln.


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Die Bühne ist in lilafarbenes Licht getaucht, natürlich, und in der Mitte steht, als einziges Instrument, der lilafarbene Flügel, einsam, wuchtig. Während auf der Leinwand Muster ineinanderfließen – Rauten, Sterne, Kreise –, schreitet Prince, großer Afro, eng anliegendes dunkles Gewand, zu seinem Schemel. Atmet durch und setzt zu „When Will We B Paid?“ an, seiner Coverversion des Hits der Staple Singers. Als er gleich danach in seinen eigenen Song „The Max“ überleitet, brechen die Dämme. Schreie, Jubel, Zwischen­rufe. Prince wird gefeiert, fast wie ein Priester. Ist das ein Klavierkonzert? Es ist eine Messe. Der Musiker sitzt, die Fans stehen – und sie…
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