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NOMINEE SOUND: Little Simz

Das Motto der neuen Boss-Transformation: Frag nicht lange nach, wer du sein könntest – stelle lieber jedem direkt vor, wer du deiner Meinung nach schon immer bist. Im Falle von der Britin Simbi Ajikawo ist das ihr rappendes Alter Ego Little Simz. Und das hat überhaupt keine Lust auf Tiefstapeln. Nach zwei gefeierten Alben seit 2015, Vergleichen mit Lauryn Hill und Erykah Badu sowie Fans wie Kendrick Lamar und Mos Def hat die Rapperin aus London kein einziges zaghaftes Wort mehr übrig.

Funky Statement der Selbstermächtigung

Auf „Grey Area“, ihrer im März erschienenen dritten Platte, heißt es, sie sei Picasso mit einem Stift. Oder auch an einem ihrer schlechteren Tage Jay-Z. Ja, und in ihren schlimmsten Zeiten Shakespeare. Das sitzt. Auf dem Album erzählt Little Simz die Geschichte ihres Erwachsenwerdens, eine Geschichte der Stärke – in bassigen Rhythmen, tiefergelegten Rhymes, grimmigen Raps. Ein kluges, funky Statement der Selbstermächtigung.

Selbstbewusstsein bis zum Ende des Universums

Little Simz ist 25 Jahre alt, hat schon ein paar Jahre geschauspielert und ihr eigenes Label gegründet (Age 101 Music) und nun den Mut, rund um die Uhr ihr eigener Boss zu sein. Sich selbst zu lieben. Und sich selbst darzustellen. Aber auch ihrer Wut und ihrer Trauer freien Lauf zu lassen. Daraus resultieren Songs, die mehr Genre-Hybriden sind als reine Hip-Hop-Tracks. Mal gibt sie sich als feministische Flow-Queen, mal als eine vom Jazz beeinflusste Geschichtenerzählerin und dann wiederum als Pop-Wunder, das sogar mit Little Dragon gemeinsame Sache macht. Diese Frau schreckt weder vor dem Einsatz von Flöten und Streichern noch vor unverhohlener Provokation gegen alles und jeden zurück. Die Möglichkeiten für diese Künstlerin mit dem Wahnsinnsselbstbewusstsein scheinen bis zum Ende des Universums zu reichen.

Am 22. November wird erstmals der International Music Award in Berlin vergeben. Mehr zum IMA erfahrt ihr hier.


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