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NOMINEE SOUND: Solange

Solange Knowles benötigte nur ein Album, um aus dem gewaltigen Schatten ihrer großen Schwester Beyoncé zu treten. „A Seat At The Table“ mutete in seinem Erscheinungsjahr 2016 wie ein echter Befreiungsschlag an, mit gleichsam hoch emotionalen Pop-Songs und diffizilen politischen Statements einer außergewöhnlich reifen jungen Erzählerin.

Solange: eine Erneuerin des Soul

Solange sprach vom Grauen des wieder salonfähig gewordenen Rassismus und hielt jenen den Spiegel vor, die glauben, die weibliche Emanzipation hätte in den vergangenen Jahrzehnten wirklich Früchte getragen. Sie entpuppte sich als eine der größten Sängerinnen und Songschreiberinnen unserer Zeit, eine Erneuerin des Soul.

Bevor die Künstlerin mit diesem wuchtigen und dringlichen Meisterwerk ein großes Publikum auf sich aufmerksam machte, hatte sie schon mit Linda Perry, Timbaland und ihrer Schwester an eigener Musik gearbeitet. Solanges Debütsingle, „Feeling You“, kam bereits 2002 auf den Markt, das erste Album „Solo Star“ folgte noch im selben Jahr. Da war Solange gerade einmal 16 Jahre alt. Trotz eines Achtungserfolges in den Billboard-Charts verlegte sie sich danach erst einmal auf das Songwriting-Handwerk und schrieb Stücke für Kelly Rowlands, Destiny‘s Child und auch Beyoncé.

Eigenständig und selbstbewusst

Die Karrieren der Geschwister greifen also durchaus ineinander, obgleich Solange gerade auch mit ihrer herausragenden neuen Platte „When I Get Home“, die ganz sicher zu den Höhepunkten des Musikjahrgangs 2019 zählt, zeigte, wie eigenständig und selbstbewusst sie als Künstlerin inzwischen bereits geworden ist. Dem manchmal etwas amazonenhaft anmutenden, drastischen Feminismus Beyoncés hält Solange nun eine traumwandlerische Haltung zur Welt entgegen – und mit ihren neuen Songs eine bewegende Erinnerung an Heimat und Kindheit.

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