NOMINEE BEGINNER: Jorja Smith


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Wie kann man mit gerade einmal einem Album schon so komplett klingen? Diese Premium-Stimme, die sich in ihrer Wärme und Prägnanz mühelos in den Vordergrund stellt, diese Coolness, dieser Soul-Pop! Ein How-To wäre an dieser Stelle wohl angebracht. Denn das Debüt „Lost & Found“ von Jorja Smith ist Zeitgeist und Verneigung vor der Geschichte des R’n‘B zugleich.

Jorja Smith ist ein verdammter Star

Der Sound knarzt und schnauft beständig mit ordentlich Retro-Vibes, nur um dann auf ihrem samtenen Gesang wieder weich zu landen. Ihre zahlreichen Balladen setzt sie einem immer mit mindestens so viel Chuzpe wie eine Lauryn Hill vor. Gleichzeitig haben Jorja Smiths meinungsstarken Songs so viel USP, wie es sich jeder Start-Up-Mensch in der Finanzierungsphase nur wünschen könnte. Die Britin ist mit ihren Anfang 20 und als Newcomerin da, wo sich viele erst hinformulieren müssen. Zwar kreist ihre 2018er Debütplatte oftmals um die Fragen und das Hadern mit der eigenen Identität, doch nach außen ist das Bild klar: Jorja Smith ist ein verdammter Star. So ein richtig großer, der als XL-Poster an Raufasertapeten gepinnt werden wird.


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Features auf Drakes „More Life“, der Solotrack auf dem „Black Panther“-Soundtrack von Kendrick Lamar sowie weitere Kollaborationen, beispielsweise mit Kali Uchis, bestätigen dieses Gefühl. Hier hat man es mit einer zu tun, die nichts obligatorisch macht ­– sondern nur in Herausragend mit Sternchen. Wer weiß, vielleicht klappt es ja auch bald mit dem nächsten „James Bond“-Titeltrack. Ein Stück dafür hat die smoothe UK-Künstlerin jedenfalls schon geschrieben.

Am 22. November wird erstmals der International Music Award in Berlin vergeben. Mehr zum IMA findet ihr hier.


Florence And The Machine

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