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Amtseinführung: Donald Trump hat sich Sam Moore von „Sam and Dave“ gekrallt

Wie schade! Zu gerne hätten wir folgendem Spektakel beigewohnt: Ein Donald Trump tummelt sich bei seiner Amtseinführung resigniert zwischen B-Promis herum und keiner außer ihm selbst hat irgendwie so richtig Lust, ihn zu feiern. Soul-Sänger Sam Moore hat uns diese Tour nun jedoch vermiest, indem er quasi in letzter Sekunde doch noch Erbarmen (oder Mitleid?) zeigte und einem Auftritt zustimmte – und damit der bisher einzige bestätigte A-Promi auf der Party ist.

„Man könnte auch Hitler mit Rosen bewerfen“

Die eine Hälfte des amerikanischen Duos „Sam and Dave“, welches in den Sechziger Jahren maßgeblich den Memphis-Soul prägte, wurde nicht nur in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen, Moore ist zudem auch Grammy-Preisträger und trägt seit Jahren den Spitznamen „Soul Man“.

Mit seinem Trump-Auftritt stellt sich der Musiker nun auf eine Stufe mit den Country-Sängern Lee Greenwood und Toby Keith, der Pop/Nu-Metal-Band 3 Doors Down, der ehemaligen Castingshow-Teilnehmerin Jackie Evancho sowie dem „Mormon Tabernachle Choir“ – dem übrigens ein Mitglied fehlen wird: Ein Sänger weigerte sich, für den designierten Präsidenten zu singen, denn wer dies tue, könne genauso gut „Adolf Hitler mit Rosen bewerfen“.

Jeder rechtfertigt sich

Selbstverständlich hat der „Soul Man“ auch ein Statement veröffentlicht, um seine Performance zu rechtfertigen Bisher haben sich allerdings alle Stars, die bei der Inauguration auftreten, gerechtfertigt; eine Tatsache, aus der nun jeder machen kann, was er möchte. Moores Erklärung liest sich jedenfalls so:

„Trump braucht unsere Unterstützung“

„Als amerikanischer Staatsbürger fühle ich mich sehr geehrt, für den designierten Präsidenten Donald Trump aufzutreten… Ich habe mich aktiv bei der Bürgerrechtsbewegung engagiert und im Laufe meines 81 Jahre umfassenden Lebens zahlreiche positive Veränderungen und Fortschritte in diesem wundervollen Land erleben dürfen, aber ich weiß auch, dass wir uns jetzt alle zusammenraufen und mit unserem neuen Präsidenten zusammenarbeiten müssen. Ich glaube wirklich, dass wir das bewerkstelligen können, denn das Beste kommt erst noch. Wir alle müssen uns als die Amerikaner, die wir sind, hinter unseren Präsidenten stellen und ihm eine Chance geben. Er braucht die Unterstützung von jedem Einzelnen von uns, um Amerika großartiger, stärker und zu einem noch besseren Land zu machen.“

Moore springt ein – und bleibt dabei

In einem Interview mit „Associated Press“ erklärte der Soulsänger zudem, dass er der Amtseinführung ursprünglich nur beiwohnen wollte, um Jennifer Holliday singen sehen zu können. Die sagte ihren Auftritt allerdings wenige Tage zuvor ab: Offiziell aus Respekt vor der LGBT-Gemeinde, inoffiziell angeblich wegen Morddrohungen, die sie und ihre Familie erhalten haben sollen.



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