„Once Upon A Time … In Hollywood“: Brad Pitt ließ Bruce-Lee-Szene ändern

Am Donnerstag (15. August) ist es soweit: Tarantinos neuestes Werk “Once Upon A Time … In Hollywood“ kommt auch in Deutschland in die Kinos. Wer das Netz in den vergangenen Wochen nicht gemieden hat, konnte allerdings dem ein oder anderen Spoiler wahrscheinlich nicht ganz aus dem Weg gehen. Besonders eine kontroverse Szene ist bereits vermehrt diskutiert worden.

In dieser trifft Cliff Booth (Brad Pitt) auf den Schauspieler und Kampfsport-Meister Bruce Lee (dargestellt von Mike Moh) und die beiden liefern sich ein schweres Gefecht. Die Tochter Lees äußerte harsche Kritik an der Szene, die ihren Vater angeblich falsch darstelle, als arrogant und Sprücheklopfer.

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Wie sich nun herausstellte, handelt es sich bei dieser Szene allerdings schon um eine abgeänderte Version. In der ursprünglichen Fassung sollte Cliff Booth den Kampf gegen Bruce Lee problemlos gewinnen. Dies hielt Brad Pitt allerdings für unrealistisch und respektlos. Auch mehrere Mitglieder der Crew stimmten dem zu und redeten Tarantino ins Gewissen. Somit wird in der endgültigen Version der Konflikt unterbrochen, ehe ein Gewinner festgestellt werden kann.

„Es ist deprimierend, wenn dein Idol geschlagen wird“

Wie Robert Alonzo, der Co-Stunt-Koordinator des Films, nun in einem Interview mit der „Huffington Post“ erklärte, war es für viele schwer mit anzusehen, wie die Ikone Lee gegen den Stuntman verliert. „Ich weiß, dass Brad dahingehend Bedenken äußerte. Auch für mich, jemanden, der Bruce Lee als Vorbild sieht, nicht nur was den Kampfsport angeht, sondern auch bezüglich seiner Philosophie und Sicht auf das Leben, war es deprimierend zu sehen, wie er geschlagen wird. Brad war dagegen. Er sagte: ‚Es ist doch Bruce Lee, Alter’“.

Finden sie die Filmrezension des ROLLING STONE hier. 


Tarantinos „Once Upon A Time In Hollywood“ kommt als längerer Fassung ins Kino

Quentin Tarantinos jüngster Film „Once Upon a Time in Hollywood“ wird mit vier neuen Szenen aus bisher unveröffentlichtem Filmmaterial von insgesamt 10 Minuten erneut ins Kino kommen. Die aktualisierte Fassung, die nun fast drei Stunden lang ist, wird ab Freitag (25. Oktober) in mehr als 1.000 nordamerikanischen Lichtspielhäusern zu sehen sein. Adrian Smith, Sonys Präsident für den nationalen Vertrieb erklärte: „Das Publikum den Film sehr gemocht und sich für ihn eingesetzt.“ Weiter sagte er: „Und wir freuen uns darauf, ihnen eine weitere Gelegenheit zu bieten, den Film so zu sehen, wie er sein sollte – im Kino auf der Großleinwand…
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